Großer Andrang beim Gänsemarkt in Wildeshausen 

„Wenn Tiere da sind, können wir auf Karussells verzichten“

Die Alpakas waren in diesem Jahr erstmals auf dem Gänsemarkt in Wildeshausen dabei. - Fotos: Rohdenburg

Wildeshausen - Noch vielseitiger und bunter präsentierte sich am Sonntag der Gänsemarkt in der Wildeshauser Innenstadt. Das zog die Massen an und ließ die Kassen der Einzelhändler klingeln.

Das Wichtigste aber war, dass entgegen der Prognosen kein Regen fiel, sodass sich viele Besucher spontan auf den Weg in die Stadt machten und die herbstlich-milde Witterung – teilweise sogar mit Sonnenschein – genossen. „Das Wetter ist entscheidend“, sagte Daniela Baron vom Stadtmarketing. Am frühen Morgen hatte sie noch Absagen von drei Kunsthandwerkern erhalten, die mit Regen rechneten. Damit hatten sie sich aber verkalkuliert, denn alle Standbetreiber konnten sich über eine tolle Resonanz freuen. „Für die Kinder sind die Tiere natürlich das Wichtigste“, so Baron. „Dann brauchen wir auch keine Karussells.“

Besonders auffällig war am Sonntag, dass auch die Huntestraße sehr gut besucht war. Das lag sicherlich daran, dass ganz am Ende ein Stand mit Rollpferden aufgebaut war. Diese konnten die Kinder komplett gratis nutzen, was viele der Mädchen und Jungen und natürlich die Eltern begeisterte. Neben Pferden standen Esel, Zebras, Kühe und Löwen zur Verfügung.

Auch die Huntestraße war in diesem Jahr sehr belebt. Dort konnten die Kinder auf Rollpferden reiten.

Neu waren zudem die Alpakas auf dem Marktplatz. „Nach Feierabend nehme ich mir eins mit“, kündigte der Handels- und Gewerbevereins-Vorsitzende Johannes Lenzschau schmunzelnd an. „Die sind klasse.“ Absolut begeistert war er aber auch vom Kundenzuspruch. „Der Gänsemarkt ist einer der Top-Verkaufstage im Jahr“, stellte er fest. Und jedes Jahr würde es noch etwas besser.

Gänsemarkt in Wildeshausen 

Richtig was los war vor dem Stadthaus. Während auf dem Marktplatz die Tiere im Stroh standen, sorgten Poetry-Slammer Annika Blanke und Sven Kamin für beste Stimmung. Die beiden traten im freundschaftlichen Wettstreit gegeneinander an. „Vorher müssen wir aber die Beifallslautstärke einpegeln“, kündigte Kamin an. Auf einer Skala bis 10 konnte applaudiert werden. Davon machten die Zuhörer regen Gebrauch. Der Wettbewerb war vom Plattdeutsch-Beauftragten der Stadt, Friedrich Ahlers, initiiert worden. 

 dr

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