Morschecks zweite CD der Reihe „Blockbuster für die Ohren“ steht bald in Regalen

Wenn Kannibalen auf dem idyllischen Ponyhof einfallen

Sven Morscheck denkt jetzt schon über das nächste Hörspiel seiner Blockbuster-Reihe nach. - Foto: Dejo

Wildeshausen - Von Joachim Decker. „Immenhof war gestern“ – jetzt kommt der „Ponyhof der Kannibalen“. Nach Sven Morschecks „Kohltour der reitenden Leichen“ ist das das zweite Hörspiel des Wildeshausers in der Reihe „Blockbuster für die Ohren“. Noch in diesem Sommer soll die neue CD in den Verkaufsregalen stehen.

Wie aber kommt jemand auf einen solchen Titel? „Die Ideen springen mich praktisch an. Bei mir kommt stets zuerst der Titel. In diesem Fall bin ich an einem Ponyhof vorbeigefahren und habe mir gedacht, dass damit etwas zu machen sein muss“, erzählt Morscheck.

Und wenige Tage später habe er schon am PC gesessen um das Dialogbuch zu schreiben: „Wenn ich den Titel habe, dann kommen mir die Figuren in den Kopf, die mir praktisch die Geschichte erzählen.“ Diese ergebe sich dann Stück für Stück aus dem Schreibprozess. „An diesem Hörspiel habe ich gut drei Monate geschrieben. Ich widme es meiner Mutter Helga, die im Mai leider viel zu früh gestorben ist.“

Auch wenn der Autor nicht zu viel verraten will, so lässt die Kurzfassung des Hörspiels einiges erwarten: „Die Leichenpeitsche“ muss ein Erfolg werden. Darum will Regisseur Heiner Maria Duckstedt das Finale seines Horrorfilms auf dem idyllischen Ponyhof der Familie Hollerbach drehen. Dass er damit sich und sein Team ins Verderben führt, ahnt er zu diesem Zeitpunkt nicht. Denn das Gehöft umgibt ein blutiges Geheimnis. Nicht umsonst wird es von den Einheimischen nur „Höllen-Hof“ genannt. Mysteriöse Vorkommnisse bringen die Filmcrew an den Rand des Wahnsinns. Doch das ist nur ihr kleinstes Problem: Grausame Morde, diabolische Killer und ein Ermittlerteam, das die Hörspielwelt noch nicht gesehen hat, prägen das Geschehen des 50-minütigen Hörspiels.

Ein Blick auf die Sprecherliste zeigt, dass der Wildeshauser einmal mehr namhafte Leute verpflichten konnte. So sind unter anderen Wolfgang Bahro (Jo Kerner aus GZSZ) sowie der Sprecher der Grüffelo-Hörbücher, Werner Wilkening, dabei. Hinzu kommen Tom Steinbrecher, Katja Brügger, Kerstin Draeger und Gordon Piedesack, um nur einige zu nennen. „Nach meinem ersten Hörspiel hatte ich einige Anfragen von Sprechern. Namhafte bekommst du allerdings erst dann, wenn du schon etwas bekannt bist“, so der 42-Jährige. Er schicke den Leuten dann das Dialogbuch zu: „Auch jetzt haben wieder alle problemlos zugesagt, die ich mir erhofft hatte. Natürlich hat mich das sehr gefreut.“

Mit den Hörspielen verfolge er ein einziges Ziel: „Ich will die Zuhörer mit einem Augenzwinkern unterhalten, sie sollen Spaß haben.“

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