Abschlussfeier der Ferienbetreuung mit Disco und Zuckerwatte

Wenn es im „Jott-Zett“ nach Popcorn riecht

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Wie auf dem Jahrmarkt: Roni Moklaschi (rechts) und Jannes Logemann hatten am Freitag alle Hände voll zu tun, die Kinder mit Popcorn und Zuckerwatte zu versorgen.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Die aktuellen Charthits dröhnen aus den Lautsprecherboxen, die Mehrzweckhalle im Wildeshauser Jugendzentrum „Jott-Zett“ riecht nach frischem Popcorn, und die gut 20 Kinder tanzen oder fahren mit Waveboards: Die Abschlussfeier der zweiwöchigen Ferienbetreuung ist angesagt. Und das bei bester Laune der Kinder und Mitarbeiter.

Roni Moklaschi hat alle Hände voll zu tun, er steht hinter der Popcorn- und Zuckerwatte-Maschine: „Die haben wir vor einiger Zeit mal günstig angeschafft. Beides kommt bei den Kindern natürlich sehr gut an.“ Das wird schnell deutlich, denn die „Roni, ich möchte Popcorn oder Zuckerwatte“-Rufe werden lauter, die Mädchen und Jungen lieben diese frisch gemachten Naschereien. „Das schmeckt viel besser als kaltes, das man sonst kaufen kann“, ruft eines der Mädchen. „Wir haben sonst immer nur weiße Zuckerwatte gemacht. Heute habe ich mal rote, blaue und grüne Lebensmittelfarbe beigemischt, das sieht gut aus“, betont Moklaschi.

Kinder und Betreuer powern sich gemeinsam aus

Voll in seinem Element ist auch Jannes Logemann. „Es macht einfach Spaß, mit den Kindern zu arbeiten oder etwas zu unternehmen“, sagt der gelernte Bildungs- und Erziehungswissenschaftler. „Als ich seinerzeit mit meiner Ausbildung fertig war, habe ich mir gesagt, dass ich doch lieber in die Praxis möchte.“ Da sei ihm die Ausschreibung der Stadt auf eine Stelle im Jugendzentrum gerade recht gekommen: „Hier im ,Jott-Zett‘ – das ist der ideale Job für mich.“

So berichtet er, dass auch die zweite Woche der Ferienbetreuung ein voller Erfolg gewesen sei: „Wir haben mit den Mädchen und Jungen sehr viel unternommen. Allerdings hatten sie jederzeit auch ihren Freiraum und konnten alles nutzen, was hier zur Verfügung steht.“ Genau das sei der Punkt: „Die Gäste finden es cool, dass sie entscheiden können, was sie machen möchten. Am Mittwoch waren wir in der Realschul-Turnhalle und haben uns in einem Parcours so richtig ausgepowert. Und wenn ich sage wir, dann meine ich die Kinder und auch uns Betreuer.“

Alles erlaubt - außer Dummheiten

Das kann der neunjährige Sebastian nur bestätigen: „Das war toll in der Turnhalle, aber wir waren alle ganz schön kaputt. Ansonsten haben mir in dieser Woche Fußball und Waveboard sehr gut gefallen. Und heute die Disco.“ Er sei nur in der zweiten Ferienwoche im Jugendzentrum gewesen. „In der ersten war ich mit meinen Eltern in Belgien, und mein Papa hatte Geburtstag.“

Auch Lana (9) war nur in der zweiten Woche zur Betreuung: „In der ersten habe ich etwas mit meinen Eltern unternommen. Jetzt müssen sie wieder arbeiten.“ Am meisten Spaß gemacht habe ihr das Kartenspiel „Phase 10“ mit Jannes. Toll ist auch, dass wir hier alles machen können, was wir wollen. Aber natürlich keine Dummheiten. Interessant war auch das Herstellen von kleinen Badekugeln und Seife. Die Sachen werden erst geknetet, und dann müssen sie einen Tag lang trocknen.“

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