Verkaufsoffener Sonntag mit landwirtschaftlicher Meile

Wenn Gänse schnattern und sich die Glücksräder drehen

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Auf der Westerstraße drehten sich zwei Glücksräder, bei denen jeder Versuch einen Gewinn brachte.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Ganz beschaulich ging es am Sonntag auf dem Gänsemarkt in Wildeshausen zu. Es herrschte nur selten Gedränge, sodass insbesondere die Kinder nah an die Tiere herankamen und Fragen stellen konnten. Viele Geschäfte hatten geöffnet. Eine gute Gelegenheit, die ersten Weihnachtsgeschenke zu erwerben.

Insbesondere für Kinder war die landwirtschaftliche Meile mit Ponys, Kaltblütern und Gänsen auf dem Markplatz attraktiv.

Der Marktplatz war auch in diesem Jahr wieder zu einer Stallgasse umgebaut worden. Am Brunnen schnatterten traditionell die Gänse, auf einem Zettel stand zu lesen, wie viel sie als Weihnachtsbraten kosten sollen. Da ging es den Ponys des Reinershofes schon besser, die ebenso von den Kindern beäugt wurden, wie die zwei Kaltblüter aus Albringhausen. Vergangenes Jahr hatte Hans-Jürgen Brandt aus Garmhausen seinen „Ben“ mitgebracht. Das siebenjährige Kaltblut war jedoch gestorben, sodass nur „Adonis“ und „Anni“ vor dem Stadthaus standen und Besitzer Wolfgang Zell über sie berichten konnte.

Nathalie Gieselmann und Benita Poppe (r.) warben für „Bee local“

Ein Blickfang auf dem Marktplatz waren Benita Poppe und Nathalie Gieselmann, denn Nathalie lief in einem Bienenkostüm über das Pflaster und verteilte Flyer für die Aktion „Bee local“. „Die Leute sind sehr interessiert“, berichtete Benita. Die Initiative Wildeshauser Geschäftsleute soll den Handel vor Ort stärken. Deshalb können die Kunden auch Gutscheine erwerben, die in jedem Laden der Initiative eingelöst werden dürfen.

Während die Gastronomen leckere Speisen wie „Pulled Pork“ und Grünkohl anboten, warb der Bürgerbus-Verein um neue Fahrer. „Voraussichtlich im Dezember bekommen wir unser neues Fahrzeug“, so die Vorsitzende Renate Hocke. Der alte Bus istbereits 270 000 Kilometer gelaufen und reparaturanfällig. Er soll aber weiter als Ersatzfahrzeug genutzt werden.

Gänsemarkt in der Wildeshauser Innenstadt

Auf der Westerstraße drehten sich zwei Glücksräder, bei denen jeder Versuch einen Gewinn brachte. Sowohl die „Sieben Zwerge“ als auch die Rotarier sammelten Geld für einen guten Zweck. Die Rotarier hatten zudem die ersten Lose der Weihnachtstombola im Angebot. So konnte Hans-Werner Aschoff schon einige Gewinncoupons für je zwei Euro verkaufen. Immerhin gibt es einen „VW up!“ als Hauptpreis.

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