Projekt „Stadtgrün“: „Vorsichtige Planung“

Weiteres Geld vom Land

Sollen bald anders genutzt werden: Die Polizeigebäude an der Herrlichkeit in Wildeshausen. 
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Sollen bald anders genutzt werden: Die Polizeigebäude an der Herrlichkeit in Wildeshausen. Foto: dr
  • Dierk Rohdenburg
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Wildeshausen – Gute Nachrichten vom Land Niedersachsen für die Stadt Wildeshausen: Im Rahmen des Programms „Zukunft Stadtgrün“ wurde ein weiterer Antrag der Stadt mit einem Volumen von 1,6 Millionen Euro bewilligt. Das Land übernimmt 66 Prozent der Förderung, sodass Wildeshausen lediglich rund 500 000 Euro aufbringen muss. Es handelt sich nach Angaben von Stadtpressesprecher Hans Ufferfilge um die zweite Zuwendung in dem auf mehrere Jahre angelegten Förderzeitraum. Im August 2019 hatte Umweltminister Olaf Lies bereits eine erste Förderzusage von zwei Millionen Euro gemacht.

Von dem Programm sollen insbesondere die Wallanlage (unter anderen Barrierefreiheit) und die Burgwiese profitieren. Der Ring zwischen den Bereichen soll wieder geschlossen werden. Das alte Feuerwehrhaus ist als künftiges Domizil für das Urgeschichtliche Zentrum vorgesehen.

Unter dem Strich hat die Stadt somit schon rund drei Millionen Euro bekommen, die investiert werden können. Die Umsetzung der Planungen verzögert sich jedoch wegen der Corona-Pandemie. Weil die Stadt mit deutlich sinkenden Gewerbesteuereinnahmen rechnet, hat Bürgermeister Jens Kuraschinski vorerst eine vorläufige Haushaltssperre für größere Projekte verhängt.

„Wir planen dennoch vorsichtig weiter“, betont Ufferfilge. Schließlich hoffe die Stadt, dass der Bund einen Teil der Steuerausfälle ausgleiche. Dann könne man auch mit dem Umbau des Feuerwehrhauses zum Urgschichtlichen Zentrum beginnen.

Das gesamte Projekt, für das die Stadt Zuwendungen bekommt, hat ein Volumen von 9,15 Millionen Euro. Davon übernimmt das Land im Laufe der Jahre je nach Förderantrag 66 Prozent. Zu der Maßnahme gehört übrigens auch die Nachnutzung der Gebäude der Polizei an der Herrlichkeit. Diese denkmalgeschützten Bauten nach dem Umzug der Beamten zu sanieren, dürfte viel Geld verschlingen. Zudem muss die Stadt für den Bereich eine sinnvolle Nachnutzung finden, die mit den Förderrichtlinien in Einklang zu bringen ist.  dr

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