Ein weiterer Schritt in Richtung E-Mobilität

Ladestation für Autos am Kreishaus in Wildeshausen errichtet

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Strom tanken am Kreishaus in Wildeshausen: Tönjes Itgen (EWE), Christian Wolf (Erster Kreisrat), Ludger Krone (Hochbauamt), Andreas Wennmann (EWE) und Manuela Schöne (Klimaschutzmanagerin des Landkreises, von links). 

Wildeshausen/Landkreis - Wer ein elektrisch betriebenes Auto fährt, der schützt die Umwelt und liegt voll im Trend. Insbesondere die Reichweite und die eher geringe Zahl an „Tankstellen“ lassen aber so manchen Interessierten vor der Anschaffung eines E-Mobils zurückschrecken. Der Landkreis Oldenburg unterstützt die Fahrer von Elektroautos mit einem neuen Service: Am Mittwoch hat der Erste Kreisrat Christian Wolf eine Ladesäule am Kreishaus in Wildeshausen freigegeben.

Es ist die neunte öffentliche „Elektro-Tankstelle“, die der Landkreis zusammen mit dem Energieversorger EWE aufgestellt hat. „Damit gibt es in jeder Gemeinde mindestens eine Ladesäule“, erläutert Manuela Schöne, die Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Oldenburg. „Das Thema E-Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil unseres Klimaschutzkonzeptes.“

Die Säule auf dem Parkplatz des Verwaltungsgebäudes liegt strategisch günstig am Zugang zur Kfz-Zulassungsstelle. Um einen der beiden Ladepunkte nutzen zu können, benötigt der Fahrer eine Chipkarte. Wer sein E-Auto im Landkreis angemeldet hat, besitzt sie bereits. Bei jeder Zulassung gibt der Kreis eine solche aus. Diese berechtigt, ein Jahr lang kostenlos an den öffentlichen Ladestationen der EWE Strom für das eigene Auto zu beziehen. „So wollen wir Elektromobilität attraktiv gestalten“, erläutert Schöne.

Die Karte für den Parkplatz am Kreishaus ist aber auch gegen ein Pfand bei der Telefonzentrale erhältlich, merkt Schöne an. 450 öffentliche Ladepunkte – jede Station besitzt zwei davon – hat der Versorger EWE in seinem Einzugsgebiet bereits aufgestellt. 80 E-Stationen gibt es im Landkreis Oldenburg. Dort sind (Stand März) zurzeit lediglich 120 E-Autos zugelassen.

Doch die Tendenz ist steigend: „Da ist seit dem letzten Jahr viel Dynamik drin“, sagt Schöne. Das Thema ist natürlich auch für die Verwaltung relevant: „Wir prüfen bei jeder neuen Beschaffungsrunde, ob sich die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges lohnt“, erläutert Wolf. „Auch vor dem Hintergrund unserer Vorbildfunktion.“ Die nächsten E-Fahrzeuge sollen im Herbst geliefert werden: Die „Bürgerautos“ für die Gemeinden Dünsen und Kirchseelte.  

fra

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