Weitere Vorschläge für das Bürgerbudget

Neue Parkplätze und Spiegel

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Mediengruppe Kreiszeitung

Wildeshausen - So langsam geht die Vorschlagsphase für das Bürgerbudget der Stadt Wildeshausen in Höhe von 25000 Euro in die letzte Runde. Bis zum 23. September können entweder auf der Homepage der Stadt oder per Papierbogen im Bürgerbüro Ideen eingebracht werden, wie das Geld für Wildeshausen verwendet werden soll.

Bislang gibt es 18 Vorschläge. Einige haben wir bereits vorgestellt. Dass nicht alle unbedingt für das Bürgerbudget geeignet sind, dennoch aber gute Ideen beinhalten, über die nachgedacht werden sollte, zeigt sich bei den heute präsentierten Vorschlägen.

Ein Bürger wünscht sich die Installation von zwei Spiegeln an der Breslauer Straße. „Wenn man mit dem Fahrrad am Bahndamm in Richtung Altona oder Richtung Bahnhof im Bereich Landmaschinen Schröder die Breslauer Straße überquert, ist diese sehr schlecht einzusehen“, heißt es. „Hier könnten zwei Spiegel, jeweils an den Straßenlampen montiert, Abhilfe schaffen. Die Fahrzeuge sind sehr schlecht zu sehen – besonders wenn man in Richtung Bahnhof fährt.“

Ein anderer Vorschlag beschäftigt sich mit besonderen Parkplätzen. „Die Abgabe von behinderten Kindern im Kindergarten Schatzinsel gestaltet sich täglich als Schwerstarbeit“, so der Verfasser. „Die vor dem Kindergarten befindlichen drei Stellplätze sind immer besetzt, also weicht man notgedrungen auf die Parkplätze der Schule (ist ja seit neuestem untersagt) oder auf die Stellplätze des nahe gelegenen, ebenfalls überfüllten Parkplatzes des Hotels aus. Von hier aus muss nun ein gehbehindertes Kind mit Sack und Pack bis zum Kindergarten getragen werden – für einen Integrationskindergarten eigentlich ein unzumutbarer Zustand.“ Der Vorschlag: Neben dem Kindergarten befindet sich eine große Wiese, die durchaus kostengünstig als Stellplatz für die „KiddiTaxis“ genutzt werden könnte. Alternativ könnte die eine Fußwegseite der Heemstraße in Parkbuchten umgebaut werden. „Durch die dortige Ampelanlage wäre eine sichere Querung von Fuß- und Radfahrern zur Schulseite immer noch gegeben“, so der Bürger.

Ein anderer Vorschlag befasst sich mit der Ampel Kaiserstraße/Pestruper Straße. Zwar dürfe die Ampel nachts nicht ausgeschaltet werden, aber sie könnte so konfiguriert werden, dass sie Rotlicht auf allen Seiten zeigt und (sofern kein Querverkehr dies verhindert) sofort auf Grünlicht umspringt. „Dies wird in Gemeinden anderer Landkreise an vielen Stellen so gehandhabt“, lautet die Begründung. „Das hat den Vorteil, dass nicht unnötig – besonders in der Nachtzeit – vor einer leeren Kreuzung gehalten werden muss.“ Erforderlich sei dafür eine in der Fahrbahn verbaute Kontaktschleife oder ein Bewegungsmelder, die vielleicht sogar schon vorhanden seien. Weitere Vorschläge sind im Internet möglich unter:

buergerbudget.wildeshausen.de

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