Corona: Vergleich mit Nachbarkommunen zeigt deutlich bessere Entwicklung

Weiter abwärts: Inzidenzwert im Landkreis sinkt stetig

Infektiös: Im Landkreis Oldenburg sinkt die Zahl der positiv auf Corona getesteten Menschen.  
Symboloto: dpa
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Infektiös: Im Landkreis Oldenburg sinkt die Zahl der positiv auf Corona getesteten Menschen. Symboloto: dpa

Wildeshausen – So gut sah die Statistik schon lange nicht mehr aus: Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Oldenburg hat sich erneut verringert. Mit Stand Dienstag um 9 Uhr betrug sie nur noch 70,3 auf 100 000 Einwohner. Ein Wert, der in diesem Monat bislang noch nie so tief war.

Der Vergleich mit den Nachbarlandkreisen zeigt, dass der sinkende Wert durchaus ungewöhnlich ist. So beträgt der Inzidenzwert in Cloppenburg 273,6 (zehn neue Fälle in der Gesamtbilanz), in Vechta 255,6 (plus vier), in Diepholz 132,2 (plus 32) und in der kreisfreien Stadt Delmenhorst 152,1 (plus elf).

Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 1 568 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen). 1 361 Menschen gelten als wieder gesund. 21 Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 186 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Bürger. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 557 Personen. Weiter sind über 170 Fälle diffus in der Bevölkerung verteilt.

Die Verteilung der positiv Getesteten auf Landkreisebene: Wildeshausen: 59 (plus zwei), Dötlingen: sechs (minus eins), Ganderkesee: 41 (unverändert), Großenkneten 29 (minus sieben), Harpstedt 16 (plus drei), Hatten: zwölf (unverändert) und Wardenburg: acht (unverändert).

Unterdessen möchte die Kreisverwaltung, insbesondere das Amt für Teilhabe und soziale Sicherung als Träger der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen sowie die Kreisbehindertenbeauftragte Rita Rockel, mit einer Pressemitteilung dafür sensibilisieren, Menschen ohne Mund-Nasen-Bedeckung nicht vorschnell zu stigmatisieren oder zu diskriminieren, wenn sie mitteilen, dass sie keine Maske tragen können.

Der Appell richtet sich an die Solidarität, denn mit der Vorlage des ärztlichen Attestes gebe der Mensch bereits Informationen aus dem höchstpersönlichen Lebensbereich preis, heißt es vom Landkreis. Personen sollten sich nicht wegen einer Behinderung oder Erkrankung rechtfertigen müssen, betont der Kreis. Die Behindertenbeauftragte appelliert an die Öffentlichkeit, rücksichtsvoll und sensibel mit diesen Situationen umzugehen und echte ärztliche Atteste zu akzeptieren.

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