Jetzt steht es fest:

Wildeshauser Weihnachtsmarkt öffnet am 10. Dezember

Adventliche Stimmung auf dem Marktplatz: Diese soll es nach Möglichkeit auch in diesem Jahr in Wildeshausen geben. Archivfoto: fra
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Adventliche Stimmung auf dem Marktplatz: Diese soll es auch in diesem Jahr in Wildeshausen geben.

Wildeshausen – Gute Nachricht von der Wildeshauser Wirtegemeinschaft: Deren Vorsitzender Frank Stauga hat jetzt bestätigt, dass der Wildeshauser Weihnachtsmarkt in der Zeit vom 10. bis 21. Dezember öffnet.

Wann genau der weihnachtliche Mittelaltermarkt aufgebaut wird, ist hingegen noch nicht ganz klar. Die Budenstadt des Nordischen Marktvolkes öffnet entweder am zweiten oder am dritten Advent.

Das Dorf auf dem Marktplatz wird nach Angaben von Stauga von allen Seiten aus zugänglich sein. Es gibt keine Eingangskontrollen. Wer an einer Bude etwas zu Trinken oder zu Essen bestellt, muss nachweisen, dass er von Corona genesen, gegen Corona geimpft oder auf Corona getestet ist. „Dann erhält er ein nicht kopierbares Band und kann anschließend weiter bestellen“, kündigt Stauga an. An den Buden könnten Schutzvorrichtungen mit Plexiglas installiert werden. 

Artikel vom 5. Oktober: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es in Wildeshausen in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt geben wird. „Ich plane das fest ein“, sagt Organisator Frank Stauga.

Er habe mit dem Nordischen Marktvolk vereinbart, dass dieses das Wochenende vom 10. bis zum 12. Dezember für das Mittelalterdorf an der Alexanderkirche reserviert. Das wäre dann auch das Auftaktwochenende des Marktes, der bis zum 23. Dezember auf dem Marktplatz über die Bühne gehen könnte.

Während Stauga und auch das Wildeshauser Stadtmarketing ein großes Interesse am Aufbau der Budenstadt haben, ist aber noch nicht klar, unter welchen Bedingungen die Hütten aufgebaut und der Markt abgehalten werden können. Bislang gibt es noch keine Verordnung des Landes Niedersachsen.

Noch keine Verordnung der Landesregierung

Ursprünglich war damit gerechnet worden, dass das Land den Entwurf für die Verordnung am Dienstag vorstellt. Doch der Leiter des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, musste vertrösten. Es gebe noch Änderungsbedarf, teilte er mit. Knackpunkt ist vor allem, wie der Zugang zu den Weihnachtsmärkten geregelt werden soll. Man wolle für alle Beteiligten eine praktikable Regelung, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann berichtete am Dienstag in Wildeshausen, dass er auf jeden Fall die Abstandsregelung zwischen den Buden so verändern möchte, dass sie nicht zu eng ausgelegt wird. Man müsse darauf vertrauen können, dass die Standbetreiber und die Besucher verantwortungsvoll damit umgehen, so Althusmann. Klar sei in jedem Fall, dass sich alle an die 3-G-Regel zu halten hätten.

Stauga möchte die Kontaktdatenerhebung am liebsten über die Luca-App gewährleisten. Es müsse einen geordneten Zu- und Ausgang geben, erklärte er. Möglicherweise sei eine Höchstzahl der Besucher erforderlich. Denkbar, so Stauga, wäre es, für die Hygienemaßnahmen und die Kontrollen einen Obolus wie bei der derzeitigen Kirmes zu verlangen. Dort zahlen alle Besucher ab einem Alter von sieben Jahren einen Euro. Klagen gab es nach Angaben der Schausteller im Krandel darüber nicht.

Das Stadtmarketing möchte ebenso wie Stauga zunächst abwarten, was die Landesverordnung vorschreibt. Danach, so lautet die Vorgabe, müsse man schnell organisieren, denn es bleiben nur zwei Monate. „Und ich muss die Buden aufhübschen“, weiß Stauga, dass es bald einiges für ihn zu tun geben dürfte.

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