Weihnachtsmarkt lockt Hunderte Besucher

Ordentlich Trubel an den 14 Buden bei der Diakonie Himmelsthür

Die selbst gebaute Krippe wurde in der Tagesförderstätte unter anderem von Janina Kramer (l.) und Imke Tönnies (r.) gebaut. Pastorin Dörte Hartung hatte sie bereits am Freitag im Rahmen einer Andacht im Freien eingeweiht. Bis zum 6. Januar bleibt die Krippe nun bei der Diakonie Himmelsthür stehen. - Foto: Wündisch-Konz
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Die selbst gebaute Krippe wurde in der Tagesförderstätte unter anderem von Janina Kramer (l.) und Imke Tönnies (r.) gebaut. Pastorin Dörte Hartung hatte sie bereits am Freitag im Rahmen einer Andacht im Freien eingeweiht. Bis zum 6. Januar bleibt die Krippe nun bei der Diakonie Himmelsthür stehen.

Wildeshausen - Rund 400 Krüllkuchen, die neu aufgestellte Krippe und heißer Kaffee kamen beim Weihnachtsmarkt der Diakonie Himmelsthür am Sonnabendnachmittag gut an. Die Krippe befand etwas abseits des Trubels und zog immer wieder große und kleine Besucher in ihren Bann. In der Dämmerung leuchtete der Stern über dem Christkind im Stall. Um es herum standen große Holzfiguren von Maria und Josef, den Hirten, Schafe, Ochs und Esel sowie die Heiligen Drei Könige. Die Krippe ist wetterfest und soll bis zum 6. Januar stehen bleiben.

An den 14 Buden auf dem Gelände der Diakonie Himmelsthür an der Dr.-Klingenberg-Straße konnten die Besucher Adventskränze, Gestricktes, selbst gemachte Marmeladen und andere schöne sowie nützliche Dinge erwerben. Die Tagesförderstätten hatten drei Stände, an denen kreative Produkte, Schmuck, Kerzenständer und Kaminanzünder verkauft wurden. Die „proWerkstätten“ beteiligten sich mit einem großen Stand ihrer Gärtnerei. Zudem waren externe private Anbieter dabei. Die ehemalige Mitarbeiterin der Tagesförderung, Christine Meissel, bot ihre professionelle Keramik an.

Dass eventuell nicht ganz so viel los war wie im vergangenen Jahr, kann daran gelegen haben, dass parallel im Landkreis Oldenburg viele weitere Weihnachtsmärkte stattfanden. Organisatorin Helga Weller war dennoch sehr zufrieden: „Es klappt alles reibungslos. Ich bin allen Mitarbeitenden sehr dankbar, dass sie immer so toll mitziehen, auch an den Verkaufsständen für Getränke und Speisen. Teilweise spenden die privaten Anbieter ihre Erlöse an uns.“ Eine Mitarbeiterin war sogar eigens dafür abgestellt, dass Mülltonnen gut sichtbar aufgestellt, nicht umgeworfen und regelmäßig geleert wurden.

Der perfekte Treffpunkt

Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde dankte allen Ehrenamtlichen für ihre Unterstützung, unter anderem auch dem Freundeverein der Diakonie Himmelsthür, der Krüllkuchen und hölzerne Bierträger der Brauerei Bannas verkaufte. Letztere werden in der Tagesförderung gefertigt und erfreuten sich großer Beliebtheit. Sogar der Aufsichtsrat und Vorstand der Diakonie seien schon darauf aufmerksam geworden und hätten Exemplare geordert.

Der Weihnachtsmarkt ist immer ein Treffpunkt: Viele Angehörige nutzten den traditionellen Termin, um ihre Lieben zu besuchen, die in den Wohnhäusern der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen leben und dort in die Werkstätten oder die Tagesförderung gehen. Es kamen auch Mitarbeitende und Bewohner aus Sandkrug, wo vor einigen Jahren neue Wohnprojekte entstanden sind.

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