Wehren aus Düngstrup und Wildeshausen proben den Ernstfall

Kamerad „verletzt“ sich während des Einsatzes

Draußen wurden die „Verletzten“ übernommen.
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Draußen wurden die „Verletzten“ übernommen.

Wildeshausen - Es gibt sie kaum noch, Löscheinsätze der Feuerwehren, bei denen keine Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden müssen. Grund genug für die Wehren, gerade den Gebrauch der Geräte regelmäßig zu üben, um im Ernstfall fit zu sein. Am Dienstagabend stand in den „pro Werkstätten“ der Himmelsthür eine solche Stadtatemschutzübung für die Wildeshauser und die Düngstruper Wehr auf dem Programm.

Ausgearbeitet hatten die Übung Uwe Beneke (Düngstrup) und Andreas Schreiber (Wildeshausen). Und sie hatten sich einiges einfallen lassen, um die Kameraden zu fordern. „In erster Linie kam es uns darauf an, dass wir die Räumlichkeiten besser kennen lernen“, betonte Beneke. Nach dem Umbau des Gebäudes, in dem früher die Firma Hermes beheimatet war, seien die Wehren kaum noch darin gewesen: „Wenn es zu einem Ernstfall kommt, ist es immer wieder sehr wichtig, das wir uns schon auskennen, um schnell eingreifen zu können.“ Das Gebäude sei aufgrund seiner verwinkelten und etwas verschachtelten Räume sehr gut für eine solche Übung geeignet.

Angenommene Lage am Dienstag war, dass es nach einem Küchenbrand zu einer Verpuffung gekommen sei. Als Information hatten die Einsatzkräfte lediglich, dass einige Menschen das Haus noch verlassen konnten und dass im Lager viele verschiedene Materialien untergebracht waren. Wie viele Menschen sich jedoch noch darin befanden, war fraglich. Umgehend rüsteten sich die Atemschutz-Trupps aus, um das völlig verqualmte Gebäude gründlich abzusuchen. „Wir hatten drinnen zwei Puppen und einen Kameraden versteckt, die möglichst schnell gefunden werden mussten“, erklärte Beneke.

Dem Beobachter fiel dabei schnell auf, dass die Atemschutzgeräteträger sehr gut ausgebildet sind und dass jeder Handgriff sofort sitzt. Somit konnten die „Verletzten“ auch sehr schnell geborgen werden. Plötzlich aber gab es vor Ort eine erneute Meldung: Ein Kamerad hatte sich im Gebäude verletzt und musste geborgen werden. „Auch das haben die Kollegen sehr gut gemeistert, so dass die Übung als erfolgreich eingestuft werden kann“, betonte Beneke.

Ein Lob sprach auch Stadtbrandmeister Helmut Müller den Kameraden aus: „Die Leute sind in der Tat sehr gut ausgebildet und besuchen regelmäßig Auffrischungskurse, um unter Atemschutz fit zu bleiben. Beide Wehren sind sehr gut aufgestellt.“

jd

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