Rund 30 katholische Jugendliche werkeln eifrig bei 72-Stunden-Aktion

Waltberthaus aufgehübscht

Der Münsteraner Bischof Felix Genn (5. von links) machte sich ein Bild von den Arbeiten am Waltberthaus. Foto: Hansemann

Wildeshausen – Einen Grill gemauert, die Teestube neu gestrichen und einen Weg gepflastert: Rund 30 Mitglieder der katholischen jungen Gemeinde (KJG) in Wildeshausen haben das Waltberthaus in der Kreisstadt aufgehübscht. Sie nahmen an der bundesweiten 72-Stunden-Aktion teil, in deren Rahmen Jugendgruppen ehrenamtlich etwas für die Gemeinschaft leisten. Die Bauprojekte werden dabei entweder zugewiesen, oder die Jugendlichen suchen sich ihre Aufgabe selbst. Die KJG entschied sich für Letzteres und konzentrierte ihre Kraft auf das Waltberthaus und dessen nähere Umgebung.

„Was wir wollten, haben wir geschafft“, zieht Vivien Rollié aus dem Organisationsteam ein zufriedenes Fazit. Es seien aber noch Restarbeiten an der Holzbank zum Parkhaus hin und am Grill zu erledigen. Der müsse noch aushärten, so die junge Katholikin. „Es war uns aber vorher klar, dass wir nicht alles, was wir uns vorgenommen hatten, erledigen werden“, ergänzt sie.

Erst werkelten die Freiwilligen eifrig in der Teestube, die einen frischen Anstrich mit dem Logo der KJG erhielt. Außerdem wurde die Theke neu gemacht. Dann widmeten sich die Jugendlichen dem Außenbereich, wo unter anderem die Grenzsteine gesäubert und ebenfalls mit den Farben der KJG versehen wurden. Bei den Arbeiten profitierten die Katholiken von Spenden lokaler Unternehmen, die unter anderem Pinsel und Farbe, aber auch Blumen für ein kleines Beet bereitstellten. Zwischendrin schaute der Münsteraner Bischof Felix Genn vorbei, der das Engagement der Teilnehmer würdigte.

Grundsätzlich galt natürlich: Ohne Mampf keine 72-Stunden-Aktion. Da der Grill noch nicht betriebsbereit ist, fiel diese Kochstelle aus. Doch sie war auch gar nicht vonnöten, denn ob Fleischer, Bäcker oder Dönerladen: Die Jugendlichen erhielten von allen Seiten Nahrungsmitteln gespendet. „Ständig kam jemand mit Essen vorbei“, freut sich Rollié angesichts der Hilfsbereitschaft.

Beim Blick auf das Werk der KJG stellt sie fest: „Es ist jetzt alles ziemlich bunt hier. Unsere Arbeit hat sich gelohnt, weil das Waltberthaus viel schöner ist.“ Und nicht nur baulich hat sich die Maßnahme ausgezahlt. „Die Aktion stärkt das Zusammengehörigkeits- und das Gemeinschaftsgefühl“, stellt Rollié zufrieden fest.

Die KJG organisiert laufend über das ganze Jahr Veranstaltungen vom Völkerballturnier bis hin zur Teenie-Disco, bei denen auch nicht-katholische Kinder willkommen sind.  bor

Infos über die KJG

Die katholische junge Gemeinde ist stark auf Facebook aktiv (www.facebook.com/kjgwildeshausen). Infos gibt es auch auf der Internetseite der Kirchengemeinde www.st.peter-wildeshausen.de.

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