Wachkompanie umrundete die Marktpumpe und marschierte zum Rockappell/Dank an Wirtin für ihr Engagement

Ein letzter rauschender Wacheball im Restaurant Wolters

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Detlev Hohn, Axel Hengemühle, Horst Locht, Markus Wulf, Hermann Johannes und Detlev Horst (v.l.) nach der Ehrung.

Wildeshausen - Ein wenig Wehmut war schon dabei, als die Wachkompanie der Wildeshauser Schützengilde am Sonnabend ihren letzten Wacheball im Restaurant Wolters feierte. Zum Ende des Jahres wird das Traditionslokal schließen. Das Gebäude soll abgerissen werden.

Zunächst traf sich die Wachkompanie jedoch in der Brasserie in gemütlichem Kreis und umrundete nach dem Antreten traditionell den Brunnen auf dem Marktplatz. Der neue Hauptmann der Wache, Detlev Hohn, richtete im Anschluss einige Worte an das Offizierskorps, an die Wachkompanie sowie an die geladenen Gäste und Ehrengäste, unter anderen König Oliver Rosemeier und Schaffer Martin Posenauer.

Eine Vielzahl von Schaulustigen säumte die Straßen während des Marsches zum Restaurant Wolters. Die Teilnehmer machten dabei einen kurzen Abstecher zur Gildeuhr, um zu schauen, wie viele Tage es noch bis zum nächsten Gildefest sind.

Der Rockappell entwickelte sich auch in diesem Jahr wieder zu einer humorvollen Auseinandersetzung zwischen Hohn und Oberst Ernst Frost. Trotz einiger Wachesoldaten, die offensichtlich nicht mehr in ihre Uniformen passten, meldete der Oberst dem General Jens Kuraschinski: „Die Wachkompanie ist wie immer in einem perfekten Zustand – das nächste Gildefest kann kommen.“

Für Lokalinhaberin Barbara Wolters gab es unter großem Beifall einen Blumenstrauß und ein Präsent. Immerhin hat Wolters der Wache in den vergangenen 15 Jahren den nötigen Raum für die Veranstaltungen geboten.

Im Anschluss an die Beförderungen feierten die 153 Gästen nach einem leckeren Essen bis in die frühen Morgenstunden.

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