Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe aus Wildeshausen sind zwei Wochen in Eckernförde

Wachdienst unter Coronabedingungen

Die Wildeshauser Rettungsschwimmer auf einem der Wachtürme: Luisa Spille, Magnus Schieder, Tim Klausmeyer, Susanne Schneider, Tobias Schneider, Eric Lanfer und Henning Höffner (v.l.) .
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Die Wildeshauser Rettungsschwimmer auf einem der Wachtürme: Luisa Spille, Magnus Schieder, Tim Klausmeyer, Susanne Schneider, Tobias Schneider, Eric Lanfer und Henning Höffner (v.l.) .
  • Dierk Rohdenburg
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Wildeshausen – Die DLRG-Ortsgruppe Wildeshausen versieht noch bis Sonnabend Wachdienst an einem deutschen Küstenabschnitt. Die Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der Gruppe, Marén Bettmann, hat einen Erfahrungsbericht unter Corona-Bedingungen verfasst:

Morgens um 8 Uhr in Eckernförde an der Ostsee; die Strände sind noch leer, die Wachtürme auch. 19 Rettungsschwimmer, darunter sieben aus der Ortsgruppe Wildeshausen, sitzen am Frühstückstisch, schon in rot gekleidet, um im Anschluss mit dem Wachdienst zu beginnen. Nach einem kurzen Fußmarsch zum Strand wird die Hauptwache aufgerödelt. Die Fahne wird gehisst, das Boot aus dem Hafen geholt und die Wassertemperatur gemessen.

Drei Türme werden besetzt

Gleichzeitig machen sich die Turmbesatzungen auf den Weg. Drei Türme müssen mit je zwei Wachgängern besetzt werden. Zusätzlich beaufsichtigen drei Wachgänger und ein Bootsführer den entfernter gelegenen Südstrand, an dem ein weiteres Boot zur Verfügung steht.

Auch in diesen Corona-Zeiten hält die DLRG an ihrem Zentralen Wasserrettungsdienst Küste (ZWRD-K) fest, das Baden an beliebten Stränden für Urlauber sicherer zu machen. Da es einer einzelnen DLRG-Ortsgruppe kaum möglich ist, alle Wachposten zu besetzen und das über mehrere Monate hinweg, wird der Wasserrettungsdienst an der Küste zentral organisiert. Die Mannschaften sind aus Rettungsschwimmern aus ganz Deutschland zusammengesetzt. Dieses Jahr sind diese Wildeshauser mit dabei: Tobias Schneider, Tim Klausmeyer, Magnus Schieder, Eric Lanfer und Henning Höffner, der als Wachführer eingesetzt ist, leisten seit dem 11. Juli einen zweiwöchigen Wachdienst in Eckernförde. Eine Woche später kamen noch Susanne Schneider und Luisa Spille aus der DLRG-Jugend nach.

Erschwerte Bedingungen vor Ort

Die Corona-Verordnungen erschweren den Wasserrettungsdienst an der Küste. „Sowohl in den Unterkünften der Rettungsschwimmer als auch in der Wachstation müssen Abstände eingehalten werden, Tische und Türklinken werden mehrmals am Tag desinfiziert, und bei Erste-Hilfe-Leistungen werden die Verletzten nicht wie sonst in die Wache gebeten, sondern draußen versorgt“, beschreibt Luisa Spille die Abläufe.

Diese Einschränkungen hindern die Rettungsschwimmer aber nicht daran, abends Zeit miteinander zu verbringen und Kontakte zu anderen Ortsgruppen zu knüpfen. Auf diesen Wegen ist es der Wildeshauser Ortsgruppe schon im vergangenen Jahr gelungen, drei neue Mitglieder zu gewinnen, die in diesem Jahr als Teammitglied Wasserrettungsdienst leisten.

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