Öl brennt in Kochtopf / Feuerwehr Wildeshausen hatte in diesem Jahr schon 100 Einsätze

Vor den Nachlöscharbeiten den Hund ausgesperrt

Einsatz an der Welgenhöhe: Ortsbrandmeister Lutz Ertelt (M.) koordinierte die Maßnahme.
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Einsatz an der Welgenhöhe: Ortsbrandmeister Lutz Ertelt (M.) koordinierte die Maßnahme.
  • Dierk Rohdenburg
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Wildeshausen – Eine verqualmte Küche, ein Hund, der auf die Terrasse ausgesperrt werden musste, sowie eine ausgelöste Brandmeldeanlage im Krandelbad: Die Wildeshauser Feuerwehr musste am Dienstag in der Nacht sowie Mittwochvormittag ihren 99. und 100. Einsatz des Jahres absolvieren.

Gegen 22.35 Uhr wurde den Einsatzkräften der Polizei sowie der Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup ein Wohnungsbrand mitgeteilt. Am Einsatzort an der Welgenhöhe stellten sie fest, dass ein Topf mit heißem Öl auf dem Herd in der Küche eines Zweiparteienhauses vergessen worden war.

Bewohner erstickt die Flammen

Das Öl war in Brand geraten, wodurch die Wohnung stark verqualmt war. Der 44-jährige Bewohner der Wohnung hatte das Feuer laut Polizeibericht mit einem Pulverlöscher ersticken können, dabei jedoch den Rauch eingeatmet, sodass er vorsorglich mit einem Rettungswagen ins nahe Krankenhaus Johanneum gebracht werden musste.

Vor Ort erkundete Einsatzleiter Lutz Ertelt, der mit dem Kommandowagen zuerst angekommen war, die Lage. Der Angriffstrupp unter Atemschutz musste sich allerdings zunächst vor dem Hund des Wohnungsbesitzers in Sicherheit bringen, der nach Angaben von Feuerwehrpressesprecher Daniel Engels „nicht so begeistert von der nächtlichen Störung sowie der Anwesenheit von Fremden“ war. Das Tier wurde auf die Terrasse gesperrt, sodass die Feuerwehrleute die Nachlöscharbeiten erledigen sowie die Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera kontrollieren konnten.

Nach den Lüftungsmaßnahmen wurde die Wohnung an die Polizei übergeben. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sind die Räume derzeit unbewohnbar. Den Schaden schätzt die Polizei auf 15 000 Euro.

Im Schwimmbad qualmen die Brötchen

Um 8.50 Uhr löste dann die Brandmeldeanlage im Krandelbad aus. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und stellten fest, dass aufgebackene Brötchen eine Rauchentwicklung verursacht hatten. „Es lag kein Schadenfeuer vor, sodass wir schnell wieder einrücken konnten“, berichtet Engels.

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