Über 1 000 Gäste im „Rämmi Dämmi“

Volles Haus bei der Kindermesse

Die „Wild Cats“ des SC Wildeshausen zeigten ihr Können während der Kindermesse.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Mit einem solchen Ansturm hatte Christine Bierans, Betreiberin des „Rämmi Dämmi“ in Wildeshausen, wohl kaum gerechnet. Weit über 1 000 Besucher kamen zur ersten Kindermesse, zeitweise waren weit und breit keine Parkplätze mehr zu bekommen.

„Ich bin super-zufrieden“, zog Bierans am Abend Bilanz. Das Konzept, den Kindern Raum zum Toben und den Erwachsenen Gelegenheit zur Information zu bieten, sei voll aufgegangen. Auch auf dem Vorplatz vor dem Kinderland wurde es zeitweise voll. Die Flohmarktstände wurden wegen des großen Andrangs erst gegen 16.30 Uhr abgebaut.

In der Halle zeigten zahlreiche Dienstleister, was sie für Kinder zu bieten haben. So freute sich Birgit Blocksdorff von der Buchhandlung „bökers am Markt“ über viele Besucher am Stand. „Kinder und Bücher, das passt zusammen. Die Kinder waren wahnsinnig interessiert.“

Das konnte auch Jens Bohmhoff bestätigen. Der Orthopädietechniker hatte sich mit seinen Mitarbeitern eine nette Idee ausgedacht. „Bei uns können die Kinder günstig Gipsabdrücke von ihren Füßen machen lassen“, erzählte er. Bis zum Abend nutzten immerhin 50 Kinder diese Gelegenheit.

So ganz nebenbei konnten Eltern natürlich auch nachfragen, was sie tun müssen, wenn sie bei ihren Kindern Haltungsschäden vermuten. „Da muss aber der erste Gang zum Arzt gemacht werden“, erklärte Bohmhoff.

Kompetenten Rat konnten sich auch Eltern bei der logopädischen Praxis von Regine Mayer und Waltraud Jabczynski holen. „Was tun, wenn mein Kind lispelt oder stottert?“, lauteten die Fragen. „Viele Eltern sind offen mit dem Thema umgegangen“, erzählte Regine Mayer. Schon in einem kurzen Gespräch mit einem Kind lasse sich feststellen, ob es Handlungsbedarf gebe. Klar sei: Bei Behandlungen seien die Erfolge größer, je jünger die Patienten seien. Nicht ganz so optimal war die Resonanz bei der Schülerfirma „Rent a picture“ der Wildeshauser Hauptschule. „Wir haben nur sechs Bilder verkauft“, zeigten sich die Schüler ein wenig enttäuscht. Dabei seien die Bilder gar nicht so teuer gewesen. Mit Rahmen kosten die Schülerkunstwerke zumeist nicht mehr als 20 Euro. Einziger Pluspunkt für die Schüler: Mit ihrem „obercoolen“ Lehrer Klaus Bark war der Sonntag deutlich erträglicher als ein gewöhnlicher Schultag.

Viel Spaß hatten Kleine und Große auch an zahlreichen anderen Ständen. Bei der Landessparkasse zu Oldenburg duften die Kinder am Torwandschießen teilnehmen. Das Startgeld wurde für die Leprahilfe Shanti gespendet. „Da ist schon einiges zusammengekommen“, freute sich Kundenbetreuerin Regina Bührmann.

Direkt gegenüber konnten die Besucher ganz unverbindlich an einem Sehtest bei Riedel-Optik teilnehmen. Da gab es für einige eine Überraschung und die Empfehlung, einen Augenarzt zu besuchen. „Wir hätten nicht gedacht, dass hier so viel los ist“, berichtete Augenoptikerin Jutta Riedel, die den Kindern moderne Brillenfassungen schmackhaft machen wollte.

Gegen 17 Uhr, nachdem noch einmal die „Wild Cats“ des SC Wildeshausen ihr Können gezeigt hatten, traten viele Besucher den Heimweg an. Allerdings gab es zum Ende der Messe noch einen Höhepunkt. Bürgermeister Kian Shahidi übergab einen symbolischen Scheck in Höhe von 587 Euro an die Leprahilfe Shanti. Diese profitierte nämlich nicht nur vom Torwandschießen, sondern auch vom Dosenwerfen und Glücksrad drehen.

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