Agentur für Arbeit ist am neuen Standort in Wildeshausen sehr zufrieden

Auf dem Weg zur Vollbeschäftigung

Karin Kayser und Thorsten Müller (l.) waren Gastgeber für die Behörden- und Einrichtungsleiter aus Wildeshausen. Foto: dr

Wildeshausen – „Wir haben uns in Wildeshausen deutlich verbessert“, betonte Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, am Dienstag im Rahmen des Behörden- und Einrichtungsleitertreffens in den neuen Räumen am Bahnhof. Seit zwei Monaten ist die Agentur am neuen Standort und kann nun auch ohne Termine Beratungsgespräche anbieten. 17 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Arbeitssuchenden sowie Arbeitgeber. „Wir sind hier zwar noch ein wenig auf der Baustelle“, ergänzte Geschäftsstellenleiterin Karin Kayser mit Blick auf die Pflasterarbeiten vor dem Fenster. „Aber es gibt eine gute Resonanz der Kunden. Sie sind sehr zufrieden.“

Die Wildeshauser Agentur ist die einzige im Landkreis Oldenburg. Müller verwies darauf, dass man sich hier auf dem Weg zur Vollbeschäftigung befindet. „Es gibt insgesamt 2 316 Arbeitslose. Die Quote liegt bei 3,2 Prozent. Im Vorjahr lag sie noch bei 3,6 Prozent.“ Schwierig sei die Situation allerdings weiterhin bei den Geflüchteten und Langzeitarbeitslosen. Im Landkreis sind derzeit 679 arbeitssuchende Flüchtlinge gemeldet, die Zahl der Langzeitarbeitslosen liegt bei 645. „Hier müssen wir versuchen, die Menschen weiter zu qualifizieren“, so Müller. Problematisch seien fehlende Sprachkenntnisse und manchmal auch gesundheitliche Einschränkungen.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist nach Müllers Einschätzung eine weitere große Herausforderung. „14,3 Prozent der Arbeitsplätze im Landkreis Oldenburg könnten durch Computer ersetzt werden“, so seine Einschätzung. Es würden jedoch auch neue Arbeitsplätze mit anderen Tätigkeitsinhalten entstehen, für die die Arbeitnehmer qualifiziert werden müssten.

Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski lobte die neue Ausstattung der Agentur. „Da können wir uns noch einiges abschauen“, sagte er mit Blick auf die digitale Akte, die in der Wildeshauser Einrichtung schon eingeführt wurde. „Wir werden uns aber auch in diese Richtung entwickeln“, kündigte Kuraschinski an.  dr

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