Von der Junkers bis hin zum Löschfahrzeug „Panther“

Volksbank lädt Jugendliche zu Flugplatz-Besichtigung ein

Gruppenfoto vor einem historischen Flugzeug – vor der Junkers, liebevoll auch „Tante Ju“ genannt.

Wildeshausen - „Flug 747 nach Paris, bitte steigen Sie nun in das Flugzeug ein“, das waren die ersten Worte die am Sonnabend für 22 Wildeshauser sowie Dötlinger VR-Go-Teenager und ihre drei Betreuerinnen Nele Weichler, Fenja Flege und Jessica Freutel im Bremer Flughafen zu hören waren.

„Da kam natürlich gleich bei uns allen Urlaubsfeeling und der Wunsch nach schönem Wetter auf. Leider sind wir nicht in die Sonne geflogen, durften aber während einer etwa zweistündigen Besichtigung des Flughafens einmal einige Blicke hinter die Kulissen werfen“, so Flege.

Drei Löschfahrzeuge kosten drei Millionen Euro

Schon etwas aufregend war für die Gruppe unter anderem der Gang durch die normale Sicherheitskontrolle des Flughafens. „Wir sind dann sogar mit einem Bus über das Rollfeld gefahren“, berichtet Flege. Das absolute Highlight sei gewesen, nur etwa 50 Meter von einem startenden Flugzeug entfernt stehen zu dürfen: „Dabei konnten wir sehr genau die Vorbereitungen und das gesamte Geschehen von unten beobachten. Das war schon ein tolles Erlebnis.“

Nächste Station war die Flughafenfeuerwehr, von der den Gästen das neueste Fahrzeug vorgestellt wurde. Die Jugendlichen staunten nicht schlecht, als ihnen einige Zahlen zu den drei Löschfahrzeugen des Typs „Panther“ mitgeteilt wurden, mit denen die Feuerwehrleute im Einsatz sind. So haben sie 1400 PS und 12.500 Liter Wasser sowie 1500 Liter Schaummittel an Bord. Die drei Fahrzeuge kosteten insgesamt drei Millionen Euro. Ferner wurde den Besuchern demonstriert was die Feuerwehr im Notfall in möglichst kurzer Zeit machen muss.

„Nach der spannenden Fahrt auf dem Außengelände haben wir uns noch das erste Flugzeug angeschaut, das jemals von Europa nach Amerika geflogen ist – die Junkers Bremen D 1167“, berichtet Flege. Dann wurden noch schnell ein paar Selfies im Cockpit einer Boing gemacht, das nun als Flugsimulator genutzt wird.

45.000 Starts von und nach Bremen

Vom Bremer Airport fliegen 14 Airlines 48 Nonstop-Ziele in 23 Länder Europas, Nord-Afrika und Asien an. Es gibt mehr als 200 nahtlose Verbindungen pro Woche zu den europäischen Drehkreuzen Frankfurt, München, Amsterdam, Paris, Kopenhagen und Istanbul. Im Jahr 2015 wurden mehr als 2,66 Millionen Passagiere mit rund 45.000 Starts und Landungen von und nach Bremen transportiert.

Für die Wildeshauser Gruppe ging die Fahrt dann weiter zum Einkaufszentrum „Waterfront“. Dort hatten die Jugendlichen Zeit für Shopping, etwas zu essen oder auch nur ein wenig zu bummeln. „Auch der Saisonstart der Fußball-Bundesliga via TV-Konferenz hat sich bei einigen Teilnehmern großer Beliebtheit erfreut“, so Flege.

Nach den vielen neuen und interessanten Eindrücken ging es abends wieder in Richtung Heimat. 

eb/jd

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