Engagement in regenerative Energien und Bauprojekte möglich

Volksbank Wildeshauser Geest erschließt sich neue Geschäftsfelder

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Frank Ostertag (l.) und Jürgen Poppe setzen unter anderem auf ein Engagement in regenerative Energien.

Landkreis - Hinter der Volksbank Wildeshauser Geest liegt ein „spannendes Jahr“, und auch die kommenden Jahre dürften ähnlich interessant werden, weil neue Geschäftsfelder erschlossen werden, die die Arbeit auf ein solides Fundament stellen sollen.

Diese Bilanz zogen Frank Ostertag und Jürgen Poppe vom Volksbank-Vorstand im Rahmen der Vertreterversammlung im Koems-Saal in Harpstedt. Um auf der Höhe der Zeit zu bleiben, beschloss die Versammlung mit großer Mehrheit Satzungsänderungen, die unter anderem das verstärkte Engagment in regenerative Energieanlagen wie Windparks und Blockheizkraftwerke sowie die Erschließung und Bebauung von Grundstücken regeln. Damit möchte sich die Genossenschaftsbank für die Zukunft gut aufstellen und die Herausforderungen meistern.

Um auch die Mitglieder am Erfolg zu beteiligen, schlug der Vorstand eine Dividende in Höhe von 4,25 Prozent zuzüglich eines Bonus in Höhe von einem Prozent vor. Zudem können die derzeit 10.800 Mitglieder ab Montag bis zu vier Geschäftsanteile (Wert 800 Euro) zusätzlich zu dem bisher erlaubten einen zeichnen. „Damit erhöhen wir schon jetzt die Eigenanteilquote, was auf Sicht ohnehin gefordert werden dürfte“, so Ostertag. Die Mitglieder sollten das jedoch nicht alleine als lukrative Wertanlage betrachten, sondern auch sonst Geschäfte mit dem Kreditinstitut machen – was auch geprüft werde.

Die Bilanzsumme der Volksbank Wildeshauser Geest hat sich im vergangenen Jahr moderat um 10,9 Millionen Euro auf rund 410 Millionen Euro erhöht. Motor der Entwicklung war wie auch im Jahr zuvor das Einlagengeschäft mit einem Plus von 10,2 Millionen Euro. Die Sichteinlagen haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht.

„Der Kreditzuwachs bewegte sich in 2016 mit 5,1 Millionen Euro im Rahmen unserer Erwartungen“, bilanzierte Poppe. „Der private Wohnungsbau bildete hierbei die treibende Kraft. Aber auch im gewerblichen Bereich wurden größere Investitionen getätigt.“

Die Ertragslage der Bank steht nicht zuletzt wegen der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank und der kostenintensive Regulatorik unter Druck.

„Wir sind gleichwohl in der Gesamtbetrachtung und der Beurteilung mit dem erreichten Ergebnis recht zufriden“, teilt der Vorstand mit. Insbesondere im Kreditbereich habe es keine besonderen Vorsorgemaßnahmen gegeben, was sich entsprechend positiv ausgewirkt habe. Der Jahresüberschuss 2016 sei am Ende mit 732.000 Euro um 72.000 Euro höher als im Jahr zuvor gewesen.

 dr

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