Anteilseigner können sich über Dividende und Bonus freuen 

Volksbank: Gute Zahlen aufgrund starken privaten Wohnungsbaus

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Volksbank Wildeshauser Geest bei der Vertreterversammlung. - Foto: Büttner

Wildeshausen - Eine gute Bilanz konnte der Vorstand der Volksbank Wildeshauser Geest am Donnerstagabend der Vertreterversammlung im Hotel „Gut Altona“ vorlegen.

Frank Ostertag und Jürgen Poppe überbrachten den Anteilseigner sogar die sehr gute Nachricht, dass sie mit einer Dividende von 5,25 Prozent und einem Bonus in Höhe von einem Prozent rechnen können. „Auf diesem Weg bedanken wir uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen“, so der Vorstand.

Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank hat sich im vergangenen Jahr moderat um 18,1 auf 399 Millionen Euro erhöht. Motor der geschäftlichen Entwicklung war im Jahr 2015 das Einlagengeschäft mit einem Plus von annähernd 13 Millionen Euro. „Insbesondere die Tages- und Festgeldanlagen waren überraschend hoch“, so Ostertag.

„Die Vorjahre waren durch massive Kreditzuwächse gekennzeichnet, die entsprechende Tilgungsrückflüsse zur Folge haben“, erklärte Poppe. „Vor diesem Hintergrund bewegte sich der Kreditzuwachs mit 5,6 Millionen Euro über unseren Erwartungen.“ Der private Wohnungsbau bildete dabei die treibende Kraft. In die Bilanz gar nicht mit eingeflossen sind Vermittlungen in Höhe von 18 Millionen Euro an die Hypothekenbank.

„Die Volksbank ist gut aufgestellt“, betont Ostertag. „Auf lange Sicht werden allerdings die Rahmenbedingungen aufgrund der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank, der Trends aus der Digitalisierung sowie der massiv steigenden Kosten aus einer völlig überzogenen Bankenregulierung und Bürokratie ungünstige Auswirkungen zeigen.“

Die politischen Entwicklungen zur Haftungsvergemeinschaft der Sicherungssysteme für die Kundeneinlagen begleiten die Banker mit großer Sorge. Denn nur wenig europäische Länder haben dafür gesorgt, dass die für die Kunden angelegten Sicherungsmittel ausreichen.

„Wir wehren uns gegen eine Mitverhaftung für eine risikoreiche Geschäftspolitik von Banken in Europa“, so Ostertag. Diese Entwicklung wäre keine Maßnahme, das Vertrauen der Anleger zu festigen. Vorrangig sollte dafür gesorgt werden, dass die EU-Einlagensicherungsrichtlinie überall umgesetzt wird. - dr

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