Volks- und Raiffeisenbanken präsentieren Professor Hans-Werner Sinn

Zuhörer erleben einen unverblümten Rundumschlag

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Sie präsentieren im November im Hotel „Gut Altona“ eine echte Koryphäe: Jürgen Poppe, Anja Marowsky, Frank Ostertag, Martin Spils, Sascha Knaack, Oliver Frey und Peter Bahlmann (von links).

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Die Griechenland-Krise ist derzeit in aller Munde. Niemand weiß so recht, was kommen mag und was aus der Eurozone wird. Auf den Punkt bringt dieses Thema Professor Hans-Werner Sinn am 12. November mit seinem Vortrag „Die reale Seite der Krise“ im Hotel „Gut Altona“. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung der Vortragsreihe „Zeitgespräche mit Prominenten“ der Volksbank Wildeshauser Geest.

Gestern stellten die Mitglieder der Kreisarbeitsgemeinschaft der Volks- und Raiffeisenbanken Oldenburger Land dieses Event vor. Zur Arbeitsgemeinschaft zählen auch die Volksbanken Delmenhorst und Oyten sowie die Spar- und Kreditbank Hammar.

Karten für den Vortrag sind ab sofort in allen Geschäftsstelle der Bank zu haben: Mitglieder zahlen zwölf und Nichtmitglieder 15 Euro. Bereits im November hatte Anja Marowsky, Marketingleiterin der Volksbank Wildeshauser Geest, den ersten Kontakt zu Professor Sinn hergestellt: „Aufgrund der vielen Termine war es nicht gerade einfach, ihn für uns zu gewinnen. Er ist eben ein überaus gefragter Redner und bekannt aus Funk und Fernsehen.“

„Regelmäßig bieten wir mit der Arbeitsgemeinschaft diese ,Zeitgespräche‘ zu aktuellen Themen an“, betont Frank Ostertag, Vorstand der Volksbank Wildeshauser Geest. Aktueller könne dieser Vortrag wohl kaum sein, denn er sehe noch längst kein Ende der Griechenland-Krise: „Die Zuhörer werden im November einen echten Rundumschlag erleben. Unverblümt spricht der Redner an, wie wir mit dem Euro dastehen und wie es mit der Eurozone weiter gehen kann und wird.“

Wer den Referenten kenne, der wisse, dass es sich in der Tat um eine wahre Koryphäe handele. „Professor Sinn nimmt kein Blatt vor den Mund und nennt alles beim Namen. Er ist nicht beeinflusst und lässt sich politisch auch nicht beeinflussen“, sagt Ostertag.

Das Thema „Griechenland“ sei zweifelsohne ein sehr spannendes. „Die Krise treibt uns alle an. Doch bei aller Diskussion muss erklärt werden, dass nur Griechenland selbst sagen kann, dass es die Eurozone verlassen möchte“, betont Ostertag. Es gebe keinerlei Regelungen dafür, dass ein Land „gekündigt“ werden könne. Auch wenn es noch fast fünf Monate bis zum Vortrag sind, so sieht Ostertag das Thema auch dann noch aktuell: „Es wird sich sicherlich noch recht lange hinziehen und uns beschäftigen. Am 1. Januar greift zunächst einmal die Bankenunion. Das bedeutet, dass die Banken Ausfälle in ihrer Landschaft weitestgehend selbst ausgleichen müssen.“

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