Kolpinggedenktag mit Blick nach vorn

Visionen und Ehrungen

Karl-Heinz Weckauf, Martin Thale, Ewald Jüchter, Hans-Hermann Ahlers, Alois Dünzelmann, Hubert Albers, Heinrich Dellwisch, Walter Kossen, Präses Pfarrer Holger Kintzinger, Paul Hülsmann mit der Kolpingfahne und der erste Vorsitzende Gerald Rievers (von links).

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (hen) · „Die Nöte der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist“, zitierte Hubert Albers, ehemaliger Diözesanvorsitzender im Bistum Osnabrück, Adolph Kolping gestern Vormittag im Waltberthaus in der Wittekindstadt. Im Rahmen des Kolpinggedenktages referierte der Gast aus Wallenhorst bei Osnabrück vor der Wildeshauser Kolpingsfamilie über die Zukunft der Kolpingsfamilien und des Kolpingwerkes.

„In der Gegenwart muss unser Wirken die Zukunft im Auge behalten“, hatte Adolph Kolping schon zu Lebzeiten richtig erkannt. Hubert Albers ließ das Leben und Wirken Kolpings unter anderem mit der Gründung des Gesellenvereins sowie der Kolpinghäuser Revue passieren. Detailliert ging er dann auf das Leitbild der Kolpingsfamilie ein. Dabei standen unter anderem soziale Fragen, gesellschaftliche Veränderungen, Lösung sozialer Probleme und die Aufgaben der Kolpingsfamilie im Vordergrund.

„Wir leben verantwortlich und handeln solidarisch“, betonte Albers und zielte dabei auf das neu gestaltete „Logo“ der Kolpingsfamilie ab, das eine erfolgreiche Zukunft einläuten soll. Weiter lieferte er Denkanstöße und machte Vorschläge für zukünftige sinnvolle Tätigkeiten in den Kolpingsfamilien.

„Wie sind wir aufgestellt? Wie finden wir begeisterte Mitstreiter? Welche organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten haben wir?“, seien bei dem Zukunfts-Prozess nur einige der wenigen Fragen, die es zu beantworten gelte. Dabei könne man allerdings nicht von einer Allgemeinlösung für alle ausgehen, denn jede Kolpingsfamilie sei anders aufgestellt.

Wichtig für die Zukunft seien im Rahmen der Vorstandsarbeit aber nicht nur Visionen und Schwerpunktbildungen, sondern auch der Umgang miteinander, die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing sowie Kooperationen und Vernetzungen.

Zuvor nahmen die Ehrungen für die jahrzehntelange Treue zu Adolph Kolping einen breiten Raum ein. Die Urkunden konnten die nachstehend aufgeführten Kolpingbrüder aus den Händen des Vorsitzenden Gerald Rievers und Präses Pfarrer Holger Kintzinger entgegennehmen: Karl-Heinz Weckauf und Martin Thale sind seit 25 Jahren dabei; Hans-Hermann Ahlers und Walter Kossen 40 Jahre; Ewald Jüchter und Alois Dünzelmann für 50 Jahre sowie Heinrich Dellwisch für 65 Jahre. „Die nicht anwesenden Hans Frye und Heinz Gelhaus (60 Jahre) sowie Heinrich Schlüter (65 Jahre) bekommen ihre Urkunden in Kürze nachgereicht“, versprach der Vorsitzende der Wildeshauser Kolpingsfamilie Gerald Rievers.

Festlicher Auftakt des Kolpinggedenktages war eine Gemeinschaftsmesse der Kolpingfamilie in der katholischen St.-Peter-Kirche, gestaltet vom Präses der Kolpingsfamilie Pfarrer Holger Kintzinger, die unter dem Motto „Wir sind Kolping“ gestanden hatte.

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