Kirche, Stiftung und Nordmann klären Details

Villa-Knagge-Verkauf fast besiegelt

Die Villa Knagge wechselt den Besitzer. Foto: bor

Wildeshausen – Große Erleichterung: Der Verkauf der Villa Knagge an der Ahlhorner Straße in Wildeshausen an die Firma Nordmann ist fast besiegelt. Für Donnerstag, 15. August, ist die Unterzeichnung der Verträge beim Notar geplant. Das bestätigte Provisor Bernhard Kramer von der katholischen Kirchengemeinde St.-Peter auf Nachfrage unserer Zeitung.

Die Kirche und die Stiftung Johanneum geben die Villa, das Grundstück sowie den angrenzenden Parkplatz und das Gärtnerhaus an Nordmann ab. Die Firma plant, ein Braugasthaus in dem denkmalgeschützten und einzigartigen Gebäude einzurichten. Der Kaufvertrag schließt auch Leitungs- und Überwegungsrechte ein, denn der Kindergarten „Knaggerei“ bleibt weiterhin im Besitz der katholischen Kirche. „Ich bin froh. Das Ganze hat sich lange hingezogen“, so Kramer.

Der Verkauf stand lange Zeit auf der Kippe, weil es Schwierigkeiten mit den Mietern gab. Erst wollte die Volkshochschule, die seit vielen Jahren das an die Villa angrenzende Seminarhaus nutzte, eine Entschädigung für den Auszug. Die wurde offenbar gewährt, woraufhin die Volkshochschule in diesem Sommer auszog. Dann meldete sich allerdings der Mieter des Gärtnerhauses, dessen Familie sogar noch länger dort beheimatet war. Auch in diesem Fall ist nun eine Einigung gefunden. Details wollte man aber nicht nennen.

Nordmann hatte erstmals im Juni 2018 öffentlich angekündigt, ein Braugasthaus in der architektonisch und historisch wertvollen Villa einrichten zu wollen. Dafür werden auch die Nebenanlagen benötigt, weswegen die Firma die Bedingung stellte, dass die Mieter ausziehen.

Der Verkauf ist mit dem Notartermin zwar erledigt, doch jetzt steht die Firma um die beiden Geschäftsführer Roland Damme und Fritz-Dieter Nordmann vor der Herkulesaufgabe, die seit drei Jahren leer stehende Villa zu sanieren. Zur Erinnerung: Der Landkreis Oldenburg hatte im September 2016 die Mietverträge für das Haus gekündigt, weil der Zustand aus Sicht des Kreises unhaltbar geworden war.  bor

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