Vierter Baggertag von Firma Scheele und WZ lockt viele Besucher an

„Radlader ist für mich eine echte Herausforderung“

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Ein besonderer Magnet war immer wieder der 35-Tonnen-Bagger.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Da konnten Opa oder die Eltern gar nicht so schnell laufen, wie der Filius auf den Bagger wollte. Sehr gut besucht war am Sonnabend der vierte Baggertag, zu dem die Firma Scheele und die Wildeshauser Zeitung in die Sandkuhle eingeladen hatten. Die Kinderfeuerwehr Düngstrup kann sich somit auf eine beachtliche Spenden-Summe freuen.

„Ich hatte schon befürchtet, dass nicht so viele Leute kommen, weil es heute so richtig heiß werden soll“, betonte Firmenchef Karsten Scheele. Aber er wurde schnell eines Besseren belehrt, denn schon um Punkt 10 Uhr waren fast alle Bagger und Radlader besetzt.

Unter den Besuchern waren auch der sechsjährige Jaron und sein zehnjähriger Bruder Dion, die mit Mama Mareike Schulz und ihrem Opa gekommen waren. Und die beiden staunten nicht schlecht, als sie die großen Maschinen sahen. „Da darf ich überall drauf?“, fragte Jaron. Auf diese Frage gab es ein klares „Ja“, denn es waren insgesamt sieben verschiedene Stationen aufgebaut, sodass sich die Besucher vom Radlader bis hin zum riesigen Kettenbagger und zum Geschicklichkeitsparcours an allen Maschinen versuchen konnten. „Das ist einfach Wahnsinn, was hier auf die Beine gestellt wurde“, betonte der Opa. „Eine wirklich tolle Sache. Und dann auch noch für einen guten Zweck.“

Aber nicht nur er lobte die Aktion. Immer wieder sprachen die Teilnehmer dem gesamten Scheele-Team ein dickes Lob aus. So war an alles gedacht worden. Sogar an den Wartepunkten der Stationen waren Pavillons oder große Sonnenschirme aufgestellt, um Sonnenschutz zu bieten. Im Beköstigungsbereich mit Kaffee, Kuchen, Wurst, Pommes und Getränken aller Art konnten die Gäste unter einem riesigen Fallschirm der Firma Dekker Platz nehmen.

Dion aber machte die Hitze nicht viel aus. Schnell noch eine Portion Pommes, und dann ging‘s zur nächsten Station: „Drei habe ich schon, aber ich will alles machen.“ Sehr gut fand er den Sortierbagger, mit dem Baumstämme gestapelt werden mussten. „Zuerst hat mir der Mann geholfen, dann ging es aber schon allein. Das war echt cool.“

Überaus begeistert zeigte sich auch die 43-jährige Annette Lübke: „Ich bin schon zum zweiten Mal hier. Das ist echt eine tolle Sache, die so richtig Spaß macht.“ Es sei beeindruckend, mit wie wenig Aufwand sich die großen Maschinen nur mit Joysticks bedienen lassen: „Aber der Radlader war eine echte Herausforderung.“

Für den Sortierbagger bestätigte ihr Andreas Scheele viel Talent: „Da hat sie den Bogen sehr schnell raus gehabt. Mit dem Ding sind die Frauen ohnehin besser als die Männer.“ Auch die Kinder würden mit der Maschine gut klar kommen.

Mareike Schulz zeigte sich beeindruckt von der ganzen Stimmung, die in der Sandkuhle herrschte: „Eigentlich will Jaron immer, dass ich dabei bin. Aber hier vertraut er den Leuten, sie sind alle sehr nett. Auch an den Wartepunkten achten die Erwachsenen stets auf die richtige Reihenfolge.“

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