Wolfgang Sasse stellte Ideen vor / Umgestaltung bis 2013?

Vielseitiges Angebot im Krandel angestrebt

Wolfgang Sasse (l.) und CDU-Ratsherr Günter Lübke auf der Holzbrücke im Krandel. ·

Wildeshausen - Der Krandel ist das wichtigste Sportzentrum der Kreisstadt. Doch in dem gesamten Bereich steckt deutlich mehr Potenzial, als bisher genutzt wird. VfL-Vorsitzender Wolfgang Sasse stellte Vertretern von Vereinen, Politik und Verwaltung zahlreiche Ideen vor, um das gesamte Gebiet wesentlich attraktiver zu gestalten. Das Konzept stieß auf große Zustimmung und soll schon bald in den städtischen Gremien behandelt werden.

Geplant ist, den Bereich des Bebauungsplanes 19 „Am Krandel“ harmonisch mit Leben zu füllen. Dazu gehören Beachvolleyball-Felder, Zeltplätze, ein Senioren-Fitnessplatz, neue Vereinsheime, ein Hotel und ein neues Parkraumkonzept.

Der letzte Punkt ist für die Zukunft ganz entscheidend, da für Großveranstaltungen zurzeit nicht genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck möchte Sasse längs der Glaner Straße bis zum Bauernmarschweg Einstellplätze anlegen lassen. Zudem könnte das alte Rettungstor zum Stadion erneut freigeschnitten werden, damit ein Platz, der schon bei der Faustball-WM als Sanitätsplatz genutzt wurde, wieder diesem Zweck dienen kann.

„Zurzeit fehlt es an geeigneten Fluchtwegen“, erklärte Sasse im Rahmen seiner Präsentation. Auf dem Krandelparkplatz, dessen Einfahrt erweitert werden müsste, soll das neue Wachehaus der Gilde gebaut werden. Dort könnte der Boule-Club ebenso einen Raum finden wie die Geschäftsstellen des VfL Wittekind und des SC Wildeshausen. „Der Platz vor dem jetzigen Zeughaus der Gilde wäre dann Parkplatz. Die Gilde könnte einen Bereich hinter dem Gebäude für Aktivitäten erhalten“, so Sasse. Dazu müssten allerdings die Beach-Volleyballfelder des Freibades ein wenig verlegt werden.

Da sich im Bereich des neuen vereinsfreien Bolz- und Basketballplatzes einiges tut, wünscht sich der VfL-Vorsitzende an der Stelle sanitäre Anlagen. Gleichzeitig müssten derartige Anlagen im Bereich der jetzigen Tennisplätze entstehen. Diese wiederum möchte Sasse zu einer Sandsportfläche umwandeln.

Ganz entscheidend wäre die Zuwegung zu der neugestalteten Freizeitanlage. So wäre es wünschenswert, den Bereich des Krandels über die Tennishalle (Rämmi Dämmi) zu erreichen. „Es muss ein Fußweg vom Wohnmobil-Stellplatz angeboten werden“, so Sasse. Dann wäre auch der Zeltplatz neben der Tennishalle wieder nutzbar und könnte gerade für Jugendaktivitäten zur Verfügung stehen. Zukunftsmusik ist noch der Bau eines Hotels mit 80 Betten. „Das wäre aber eine sinnvolle Ergänzung“, erklärt Sasse, der durchaus von Interesse durch Investoren zu berichten weiß.

Ein weiteres interessantes Angebot wäre es zudem, den bereits bestehenden Trimmpfad zu vermessen und als Lauffläche herzurichten. Parallel dazu könnte ein Spiel- und Fitnessplatz auf der Lichtung am Eingang zum Krandel entstehen, wo es früher einen Kinderspielplatz gab. „Dort stelle ich mir eine Begegnungsstätte für Jung und Alt vor“, so Sasse. In diesem Zusammenhang hofft er auf eine Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen, die Fitnessgeräte bauen könnten.

„Um all das zu verwirklichen, schlage ich die Bildung einer Arbeitsgruppe vor, die konkrete Zielvorgaben erarbeitet und Beschlussempfehlungen mit einem Finanzplan entwickelt. Ich schlage vor, diese Aufgaben den Vereinen zu überlassen. Sie werden aufgrund der Fakten die von der Verwaltung zur Verfügung gestellt werden, ein schlüssiges und abstimmungsfähiges Konzept für den Rat erarbeiten“, erläuterte Sasse auch Ratsherr Günter Lübke. Bis 2013 möchte er wesentliche Teile entwickelt haben. · dr

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