Auf dem Schulweg kam es im vergangenen Jahr am häufigsten zu Verletzten

Viele Unfälle mit Radfahrern

An diesen Stellen in Wildeshausen wurden 2018 Unfälle mit Personenschäden registriert. Jeder Punkt steht für einen Unfall. Foto: Statistisches Bundesamt

Wildeshausen – 50 mal gab es im vergangenen Jahre Verkehrsunfälle mit Personenschaden in der Stadt Wildeshausen sowie in der Landgemeinde. Das zeigt eine interaktive Karte des Statistischen Bundesamtes auf, die jetzt veröffentlicht wurde. Während im Jahr 2017 besonders der West- und Nordring sowie die Kreuzung bei der alten Feuerwache betroffen waren, hat sich das Unfallgeschehen im vergangenen Jahr verschoben.

Die meisten Unfälle gab es 2018 im Verlauf der Pestruper Straße und der Feldstraße. Auch die Kaiserstraße, das Westertor sowie die Ahlhorner Straße sind betroffen. Anhand der genaueren Analyse zeigt sich, dass die Zahl der Unfälle mit Radfahrern dort besonders hoch ist. 13 von 14 registrierten Unfällen fallen in diese Kategorie.

Ein wesentlicher Grund dürfte darin liegen, dass diese Route viel von Schülern benutzt wird. Diese, so haben Zählungen eines Verkehrsplaners in der Vergangenheit ergeben, befahren die Fuß- und Radwege auf beiden Straßenseiten oft auch in falscher Richtung, sodass sie für Autofahrer und Fußgänger oft kaum zu berechnen sind.

Die Pläne der Stadt, insbesondere die Kreuzung Westertor, Deekenstraße, Heemstraße und Visbeker Straße zu entschärfen, liegen seit Jahren auf Eis. Allerdings hat die Stadtverwaltung nun angekündigt, im September Konzepte für eine Neuordnung des Radverkehrs in der Innenstadt vorzustellen. Dazu müssen auch Pläne gehören, wie die St.-Peter-Schule in der Liegenschaft Hunteschule gut erreichbar sein soll. Dem Vernehmen nach soll die Schulstraße zu einer Einbahnstraße werden. Die Parkplätze neben der Schule sollen entfallen, gleichzeitig müssen viele Radstellflächen geschaffen werden.

Zurück zum Unfallgeschehen: Während im Jahr 2017 auf Wildeshauser Straßen keine Verkehrstoten zu beklagen waren, gab es im vergangenen Jahr zwei Todesfälle. Ein 86-jähriger Radfahrer zog sich am 12. März lebensgefährliche Verletzungen bei einem Unfall an der Feldstraße zu, als er von einen Autofahrer erfasst wurde.

Am 11. November prallte ein 33-jähriger Autofahrer auf der Goldenstedter Straße mit seinem Wagen gegen einen Baum und starb an der Unfallstelle.

Übrigens: Reine Wohngebiete wie die Gegend am Katenbäker Berg oder „Vor Bargloy“ sind laut Statistik im Gegensatz zu den Durchfahrtstraßen sehr sicher, was Unfälle mit Personenschaden angeht.  dr

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