Handels- und Gewerbeverein Wildeshausen möchte Feste in der Innenstadt veranstalten

Viele Pläne, aber große Ungewissheit

Schmucklos: das Westertor zur Innenstadt.
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Schmucklos: das Westertor zur Innenstadt.

Wildeshausen – „So weit wie in diesem Jahr waren wir mit unseren Planungen bisher noch nie“, sagt der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Wildeshausen (HGV), Johannes Lenzschau, mit Blick auf die kommenden zwölf Monate. „Aber über all unseren Planungen hängt das Damoklesschwert, dass wir die Veranstaltungen wieder absagen müssen.“

Bereits im vergangenen Jahr konnten das Stadtmarketing und der HGV kaum etwas auf die Beine stellen, weil die Corona-Einschränkungen keine größeren Menschenansammlungen möglich machten, Vermutlich ist das auch in diesem neuen Jahr zumindest bis Sommer noch der Fall. Unabhängig davon möchte der HGV nach Angaben von Lenzschau jedoch vorbereitet sein, wenn wieder Feste und Märkte veranstaltet werden dürfen. So plant der Verein, Anfang Mai einen Spargel- und Wellnesstag zu veranstalten. Hier ist die Gefahr aber noch groß, dass der Aktionstag ausfallen muss. Deutlich optimistischer ist Lenzschau, was das geplante Stadtfest im Spätsommer betrifft. „Das könnten wir mit dem Schnäppchenmarkt zusammenlegen“, überlegt er.

HGV hofft auf das gewohnte Programm

Das Fest zum Stadtrechte-Jubiläum war vergangenes Jahr abgesagt worden. Hier sollte es unter anderem Konzerte, ein Open-Air-Theaterstück sowie einen großen Umzug durch die Stadt geben. Eingeladen waren zudem Vertreter der Partnerstädte Hertford und Evron.

„Wir wollen optimistisch sein“, sagt Lenzschau mit Blick nach vorne. „Zunächst wären wir schon sehr froh, wenn wir unser gewohntes Programm anbieten können.“ Zudem hofft der HGV, dass das Stadtmarketing nach dem Tod von Daniela Baron wieder gestärkt wird. „Es wäre gut, wenn wir neue Ideen umsetzen können“, so Lenzschau. Man habe zu dieser Frage auch schon zusammengesessen.

Neues Beleuchtungskonzept befürwortet

In diesem Jahr soll es zudem in der Innenstadt neue Impulse durch ein Beleuchtungskonzept geben. Wie berichtet, hat der Stadtrat 100 000 Euro aus der Infrastrukturrücklage freigegeben. „Es gibt einige Punkte in Wildeshausen, die man besser ausleuchten könnte“, findet Lenzschau mit Blick auf die gelungene Illumination der Alexanderkirche. „Auch das Rathaus könnte noch besser zur Geltung kommen“, so der HGV-Vorsitzende. „Es bieten sich Brücken, Tore, Häuser sowie die Wallanlagen an.“ Eine optische Aufwertung der Innenstadt sei für den Tourismus ein Gewinn. „Alles, was für die Stadt gut ist, ist auch für den Handel gut“, betont Lenzschau.

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