Landkreis Oldenburg: 331 Menschen mit dem Coronavirus infiziert

Viele neue Fälle in Wildeshausen und Dötlingen

Positiv getetet: Die Zahl der Corona-Infektionen steigt gerade stark in Wildeshausen und Dötlingen.
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Positiv getetet: Die Zahl der Corona-Infektionen steigt gerade stark in Wildeshausen und Dötlingen.

Wildeshausen – Die Stadt Wildeshausen hat mit einem kumulativen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 387,5 einen Höchststand in der Corona-Pandemie erreicht. Der Wert liegt geringfügig über dem Wert von 387, der vor dem Verhängen der Ausgangssperre registriert wurde. Die Zahl der registrierten Fälle stieg über das Wochenende um 21 Personen. Da gleichzeitig zehn Menschen genesen sind, gibt es in der Kreisstadt aktuell 129 Infizierte.

Dramatisch ist die statistische Entwicklung auch in der Gemeinde Dötlingen. Dort gab es über das Wochenende nach Angaben der Kreisverwaltung elf neue positiv Getestete über das Gemeindegebiet verteilt; aktuell infiziert sind 21 Menschen. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 286,94.

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt im Landkreis Oldenburg aktuell 4 338 bestätigte Fälle, 3 901 Menschen sind wieder genesen. 106 Personen sind verstorben. Somit gibt es derzeit 331 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Bürger. In Quarantäne befinden sich im Kreisgebiet 758 Personen. Als lokalisiertes Infektionsgeschehen gilt weiter die Fleisch- und Schlachtbranche (113 Fälle), in der es tägliche Testungen gibt. Die übrigen 218 Fälle sind diffus in der Bevölkerung verteilt. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz für den gesamten Landkreis liegt bei 127,6 auf 100 000 Einwohner.

Übersicht der Inzidenzwerte in den Kommunen:

Wildeshausen: 387,5 (129 Infizierte, 21 neu)

Dötlingen: 286,94 (21 Infizierte, elf neu)

Großenkneten: 224,62 (67 Infizierte, fünf neu)

Wardenburg: 192,09 (45 Infizierte, neun neu)

Ganderkesee: 79,72 (38 Infizierte, neun neu)

Hatten: 49,46 (elf Infizierte, zwei neu)

Harpstedt: 37,39 (neun Infizierte, zwei neu)

Hude: 24,83 (elf Infizierte, zwei neu).

Der Landkreis Oldenburg ist nach Verfügung vom 30. März weiterhin eine Hochinzidenzkommune. Hierfür ist die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz für den gesamten Landkreis, veröffentlicht durch das Niedersächsische Landesgesundheitsamtes, laut Verordnung maßgeblich. Das bedeutet, dass Lockerungen oder Verschärfungen für den gesamten Landkreis gelten. Dies betrifft unter anderem Kontaktbeschränkungen, den Handel oder auch Schulen und Kitas. Hierfür sind die kommunalen Inzidenzen nicht anzuwenden. Diese wurden herangezogen, um die ebenfalls laut niedersächsischer Verordnung zwingend durchzuführenden Ausgangsbeschränkungen punktuell setzen zu können.

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