Viel Andrang bei Baby- und Kinderflohmarkt

Schnäppchenjäger im Waltberthaus

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Großer Andrang in entspannter Atmosphäre: Dafür ist der Waltberthaus-Flohmarkt bekannt.

Wildeshausen - Von Anja Nosthoff. Zweitklässler Benji war bereits kurz nach dem ersten Ansturm beim Kinderflohmarkt im Waltberthaus zufrieden: „Ich habe schon gut verkauft. Viel von meinem alten Spielzeug ist schon weg.“ Gemeinsam mit seiner Mutter betreute der Grundschüler am Samstag einen Stand. Gut erhaltene Baby- und Kinderkleidung – sogar bis zu den Größen 164/176 –, Spielzeug und auch große Teile wie Kinderwagen, Buggys, Babybetten, Hochstühle, Laufräder, Dreiräder und Kinderfahrräder boten die 50 Aussteller feil. Unter ständigem Kommen und Gehen fanden mehr als 300 Schnäppchenjäger zwischen 14 und 16.30 Uhr den Weg ins Waltberthaus.

Sogar Selbstgenähtes konnten die Flohmarkt-Besucher ergattern. Eine Ausstellerin begeisterte mit Mützen und Schals, die sie aus bunten Stoffen mit lustigen Kindermotiven gefertigt hatte. So ließ beispielsweise eine Mütze mit dem kleinen Indianerjungen Yakari viele Kinderaugen leuchten.

Bereits zum 17. Mal organisierte die Wildeshauserin Michaela Priser den Kinder-Flohmarkt. Und der machte seinem Ruf wieder alle Ehre: Lange bevor sich die Türen des Waltberthauses öffneten, warteten viele auf den Treppenstufen. Aufgeregtes Gedränge herrschte unter den zahlreichen Müttern jedoch weniger, sondern eher entspannte Vorfreude darauf, dass schon für jede von ihnen etwas dabei sein würde.

Priser rief den Waltberthaus-Flohmarkt, den sie jeweils im Frühjahr und im Herbst organisiert, vor Jahren ins Leben. Nach einiger Überlegung befand sie das Waltberthaus als perfekte Veranstaltungsstätte für ihr Vorhaben – und holte die katholische Kirche mit ins Boot. „Seit dem Erfolg des ersten Flohmarkts stellt die Gemeinde uns das Waltberthaus zur Verfügung. Mittlerweile belegen wir nicht nur den Saal im Erdgeschoss, sondern auch die obere Etage“, freut sich die ehrenamtliche Organisatorin. Die Standmieten kommen der katholischen Kirche zugute.

Die beliebte Caféteria organisiert seit Jahren der Elternbeirat des katholischen Kindergartens Knaggerei. Der Erlös der Kuchen, Torten und Muffins, die die Eltern für den Flohmarkt backen, kommt den 100 „Knagge“-Kindern zugute. „In den vergangenen Jahren wurden davon tolle Bewegungsspiele für den Flur angeschafft“, so Priser.

Die Organisatorin kann sich stets auf ein Team von Helfern verlassen, die für einen reibungslosen Ablauf des Flohmarktes sorgen. „Auch auf die Standbetreiber kann ich mich immer verlassen“, freut sich Priser. Stets gebe es eine „gute Mischung“ aus neuen Beschickern und Wiederholungstätern.

Das Einzugsgebiet habe sich durch Mundpropaganda bis nach Harpstedt, Visbek und Twistringen ausgedehnt. Bereits jetzt seien schon 85 Prozent der Stände für das Frühjahr belegt. Priser legt jedoch auch jedes Mal eine Warteliste an, für den Fall, dass Standbetreiber kurzfristig absagen müssen.

Anmeldungen für das Frühjahr nimmt sie unter der Telefonnummer 04431/ 74659 entgegen.

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