VfL- und CDU-Vorsitzender für jahrzehntelanges Engagement geehrt

Verdienstkreuz am Bande für Teamspieler Wolfgang Sasse

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Landrat Carsten Harings (l.) und Bürgermeister Jens Kuraschinski (r.) gratulieren Wolfgang Sasse.

Wildeshausen - Für seine „außerordentliche Lebensleistung“ und jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik sowie im Sport erhielt Wolfgang Albert Wilhelm Karl Gustav Sasse am Freitag das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus der Hand von Landrat Carsten Harings.

Das ehrwürdige historische Rathaus biete einen würdigen Rahmen für das wichtige Ereignis, so Bürgermeister Jens Kuraschinski, der Sasse seit 30 Jahren kennt und im Stadtjugendring aktiv war. Schon damals habe er erfahren, wie Sasse junge Menschen motiviert habe, neue Wege zu gehen.

Im Ratssaal hatten sich viele Weggenossen Sasses versammelt. Da waren seine Kameraden aus der Bundeswehrzeit bei den Fallschirmjägern ebenso dabei wie Handballfunktionäre, Parteifreunde und diverse Ratskollegen fast aller Fraktionen im Stadtrat. Alle Redner betonten das langjährige Wirken Sasses, der am 9. Juni 1946 in Lauenau geboren wurde und später nicht nur Abteilungsleiter beim SC Wildeshausen sowie VfL Wittekind Wildeshausen war, sondern unter anderem auch Trainer und Schiedsrichter bei der British Handball Association war und deutsche Meisterschaften und Europameisterschaften im Beachhandball organisiert hat.

Von 1981 bis 1996 und seit 2011 ist er für die CDU Mitglied im Rat der Stadt Wildeshausen, seit 2011 ist er stellvertretender Bürgermeister und seit 2014 im Kreistag aktiv.

„‚Ehrungen‘, so fand einst Altbundeskanzler Konrad Adenauer, ‚das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat‘. Heute ist so ein liebenswürdiger Tag“, sagte Harings. „Wer ehrenamtlich tätig ist, der ist Mitgestalter unseres gesellschaftlichen Lebens. Wer ehrenamtlich arbeitet, beweist Solidarität mit anderen. Dafür gebührt Dir, lieber Wolfgang, mein aufrichtiger Dank.“

Kuraschinski nahm die Gelegenheit wahr, Sasse nicht nur für viele Aktionen zu danken, sondern ihm auch die Ehrenmedaille der Stadt zu überreichen. „Du hast dafür gesorgt, dass wir damit verdiente Sportler ehren. Aber du selbst hast noch keine bekommen.“

Sasse betonte in seiner Dankesrede, dass er sich „ungemein“ freue. Er habe nicht damit gerechnet und würde die Auszeichnung am liebsten mit vielen Mitstreitern teilen. „Vieles geht nur im Team, und ich freue mich, dass viele aus diesen Teams hier sind.“

Eines seiner Teams war die Bundeswehr. Ein anderes Team ist der VfL Wittekind Wildeshausen, aus dessen Reihen der Vorschlag für die Ordensverleihung bereits 2013 gekommen war. Seitdem hatte sich Sasse noch mehrmals bewährt, unter anderem bei der Organisation des Bezirksliga-Finales mit über 4000 Besuchern im Krandelstadion.

dr

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