Verwaltungsausschuss möchte das Gildefest schützen

Investor am Marktplatz soll Veranstaltungen vor seinem Haus dulden

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Die Zufahrt zu Betrieben könnte hier eng werden.

Wildeshausen - Voraussichtlich am 7. Mai wird es zur endgültigen Entscheidung über den Abriss und Neubau von zwei Wohn- und Geschäftshäusern am Wildeshauser Marktplatz kommen. An diesem Abend tagt der Stadtrat öffentlich im Rathaus und wird sich wohl noch einmal eingehend damit auseinandersetzen müssen, ob im Falle der Einrichtung eines Cafés mit Außengastronomie in dem Neubau alle weiteren Betriebe am Marktplatz mit Fahrzeugen zu erreichen sind.

Ein benachbarter Malereibetrieb äußerte bereits massive Kritik an den Planungen. Unklar ist zudem, ob die Stadt mit dem Investor eine rechtsverbindliche Regelung treffen kann, dass die neuen Anwohner das Gildefest und weitere Feste auf dem Markt- und Gildeplatz akzeptieren müssen. Im Beschluss des Verwaltungsausschusses von Donnerstagabend heißt es, dass der Rat davon ausgeht, „dass der Investor bis zur Bauantragstellung eine selbstbindende Verpflichtungserklärung dahingehend abgibt, dass er für sich und seine Rechtsnachfolger, Mieter und sonstigen Nutzungsberechtigten am Neubauprojekt erklärt, die seitens der Stadt Wildeshausen genehmigten Veranstaltungen in der Innenstadt (zum Beispiel Gildefest, Marktveranstaltungen, Stadtfeste) zu dulden und zu akzeptieren“. Diese Verpflichtung werde vertraglich im Grundbuch festgehalten. Während des Gildefestes waren in der Vergangenheit einige Geschäfte nur sehr schwer zu erreichen. Zudem mussten die Anwohner bis spät in die Nacht den Lärm der Feiernden erdulden. Der Verwaltungsausschuss hat zudem beschlossen, die Realisierung des Einzelhandelsprojektes zu unterstützen und das Einvernehmen zur Erteilung einer Genehmigung für den Abbruch der bestehenden zwei Gebäude zu erteilen.

dr

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