Landkreis stellt Verfehlungen fest und verhängt Strafen

Verstöße gegen Quarantäneregeln

Weiter wichtig: Wenn der Abstand nicht ausreicht, muss eine Alltagsmaske getragen werden.
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Weiter wichtig: Wenn der Abstand nicht ausreicht, muss eine Alltagsmaske getragen werden.
  • Dierk Rohdenburg
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Wildeshausen – Deutschlandweit steigen laut Auskunft des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Infektionszahlen durch das Corona-Virus. Im Landkreis Oldenburg sind die Zahlen aktuell noch überschaubar. Bis Freitag um 12 Uhr wurde eine weitere Infektion gemeldet, sodass es jetzt 14 registrierte an Covid-19 erkrankte Personen im Landkreis gibt, von denen zehn in Wildeshausen, drei in der Gemeinde Großenkneten und eine in der Gemeinde Hude leben.

Trotz der niedrigen Zahlen registriert die Kreisverwaltung in gewissen Bereichen des alltäglichen Lebens eine nachlassende Disziplin bei der Einhaltung der geltenden Corona-Regeln.

Landkreis kündigt konsequentes Handeln an

Ein besonderes Augenmerk richten die Mitarbeiter auf die Einhaltung von Quarantäneregeln. Aktuell sollen 66 Personen den Kontakt zu Mitmenschen meiden. Doch in diesem Bereich wurden nach Angaben von Kreissprecher Oliver Galeotti jüngst einige Verstöße registriert, die nach Klärung des Sachverhaltes entsprechend sanktioniert werden mussten. „Hier schöpfen wir die Möglichkeiten aus, die wir haben“, lässt Erster Kreisrat Christian Wolf keinen Zweifel am konsequenten Handeln der Kreisverwaltung aufkommen. Ergänzend weist er darauf hin, dass allen Hinweisen nachgegangen wird. „Die Verfolgung verläuft selbstverständlich nach rechtsstaatlichen Regeln, weshalb auch die gewissenhafte Ermittlung der Tatsachen, die ordnungsgemäße Aufnahme, und die rechtssichere Ahndung nicht vernachlässigt werden dürfen“, so Wolf. Darüber hinaus erklärter, dass es keine Garantie für die Einhaltung von Regelungen oder Auflagen gibt. „Eine dauerhafte und flächendeckende Überprüfung oder Überwachung im gesamten Landkreis Oldenburg ist gar nicht leistbar“, betont Wolf.

„Wir sind mitten in einer Pandemie“

Die Kreisverwaltung erinnert erneut an die Basismaßnahmen. „Es ist wichtig, sich dauerhaft an die AHA-Regel zu halten: Abstand halten, penibel auf Hygiene achten und da wo kein Abstand gewahrt werden kann eine Alltagsmaske tragen“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Diese Maßnahmen helfen eine Verbreitung des Virus zu erschweren.“

„Ob man es zweite Welle nennt oder wie auch immer. Fakt ist, wir sind nach wie vor mitten in einer Pandemie, die unser aller Gesundheit ernsthaft bedroht. Darum ist es immens wichtig, sich an die Basismaßnahmen zu halten“, appelliert Wolf an das Verantwortungsbewusstsein aller. Insbesondere beim Einkaufen sei nicht immer der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. Darum sei es dringend notwendig, in Supermärkten oder bei allen anderen Kauftätigkeiten eine Alltagsmaske zu tragen. „Wir werden darauf in den kommenden Tagen und Wochen auch weiterhin ein Auge haben. Dies geschieht stichprobenartig und punktuell“, so Wolf.

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