Es fehlt noch der Erschließungsvertrag

Vermarktung von 47 Grundstücken am Spascher Sand Resort ab Herbst

Mit Baggern werden die alten Panzerstraßen sowie Bunker aufgebrochen. Foto: Rohdenburg
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Mit Baggern werden die alten Panzerstraßen sowie Bunker aufgebrochen.

Wildeshausen – 47 Grundstücke möchte die Spascher Sand Immobilien GmbH in Wildeshausen auf dem Gelände neben dem exklusiven Resort zur Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern vermarkten. Die Aufstellung des Bebauungsplans verzögert sich jedoch um mehrere Monate, da der Erschließungsvertrag mit der Stadt Wildeshausen noch nicht unterschriftsreif ist. „Wir sind in der finalen Abstimmung mit der Stadt“, erklärte Geschäftsführer Ingo Stritter auf Nachfrage. „Wir wollen dort Häuser in fantastischer, hochwertiger und exklusiver Ausführung haben und eine nachhaltige Planung auf den Weg bringen. Dafür braucht es manchmal etwas mehr Zeit.“

Ursprünglich sollte der neue Bebauungsplan Ende Juni im Rat beschlossen werden. Nun dürfte das erst am 26. September erfolgen. Danach kann die Vermarktung der Grundstücke erfolgen.

„Wir werden die Zeit gut nutzen“, so Stritter. „Wir haben bis dahin noch Unmengen an Erdarbeiten zu erledigen, denn die alten Panzerstraßen und Bunker sind nur sehr aufwendig zu beseitigen. Zudem können wir bereits Teile der Erschließung vornehmen.“

Die Verzögerung bei der Ausarbeitung des Erschließungsvertrages mit der Stadtist nach Stritters Angaben auch darin begründet, dass viele Aspekte im Naturschutzbereich abgearbeitet werden müssen. „Wir wollen sehr auf die alten Bäume achten. Danach richtet sich auch die Parzellierung der Grundstücke“, so der Geschäftsführer, der viel Wert darauf legt, dass das neue Baugebiet gut zu dem Resort nebenan passt. Die Häuser sollen aus hochwertigen und optisch zum Resort passenden Materialien errichtet werden.

Wie teuer die Grundstücke ab Herbst werden, steht noch nicht fest. Der Bodenrichtwert liegt in dem Gebiet derzeit bei 220 Euro für den Quadratmeter. „Wir wollen die Kosten für die Erschließung zusammenfassen und können dann sagen, was die Grundstücke kosten“, kündigte Stritter an. Doch bereits jetzt, so teilte er mit, würden fast täglich Interessierte aus Wildeshausen und der weiteren Umgebung anrufen, weil sie gerne in Spasche leben möchten. Der Geschäftsführer kann die Bauwilligen derzeit nur auf den Newsletter verweisen, der über die Entwicklungen informiert. Dieser kann über die Homepage des Spascher Sand Resorts angefordert werden.

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