„Verlässliche Investitionen in Infrastruktur“

Landtagswahl: Acht Fragen an Niels-Christian Heins

Niels-Christian Heins

Landkreis - Im Vorfeld der Landtagswahl am 15. Oktober beantworten die Kandidaten im Wahlkreis 64 Oldenburg-Land (Wardenburg, Hude, Hatten, Ganderkesee, Dötlingen und die Samtgemeinde Harpstedt) acht Fragen unserer Zeitung. Heute ist Niels-Christian Heins (FDP) aus der Gemeinde Hatten an der Reihe.

Herr Heins, nach aktuellen Ausbauplanungen soll fast allen Haushalten im Landkreis Oldenburg in Zukunft eine Internetbandbreite mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung stehen. Reicht das aus? Was für Maßnahmen sind in den kommenden Jahren nötig, um das Internet auszubauen?

Heins: Nein – 50 Megabit pro Sekunde reichen nicht aus. Nötig ist, dass Glasfaserkabel bis in jedes Haus verlegt werden. Die Förderprogramme sind vom Bund schneller umzusetzen. Der Landkreis und seine Gemeinden haben Mittel zum Ausbau der Breitbandversorgung umgehend und schnell bewilligt, doch die Bundesmittel werden nicht entsprechend schnell zur Verfügung gestellt.

Sehen Sie in den rund 2 000 Flüchtlingen, die derzeit im Landkreis Oldenburg leben, eher eine Chance oder ein Risiko? Warum?

Ich sehe in den rund 2 000 Flüchtlingen im Landkreis Oldenburg kein Risiko. Allerdings möchte ich ungern zwischen den Flüchtlingen und den anderen im Landkreis wohnenden Menschen unterscheiden. Alle Menschen, die in unserem Landkreis leben, sind so zu behandeln, dass sie in unserem Landkreis angemessene Lebensbedingungen vorfinden.

Beschreiben Sie bitte die Kerninteressen des Landkreises Oldenburg, die Sie auf Landesebene vertreten wollen.

Wünschenswert sind verlässliche politische Rahmenbedingungen, auf die sich der Landkreis in seinem Handeln einstellen kann. Zum Beispiel: Keine immer neuen Schulreformen, die jede Baumaßnahme zum Abenteuer werden lassen, und verlässliche Investitionen in die Infrastruktur (Personennahverkehr, Straßenausbau und Breitbandausbau).

Was ist das Thema, das Ihnen am meisten am Herzen liegt?

Der Schutz unserer Landschaft und der Erhalt und die Verbesserung der Wasserqualität.

Wie war der Name Ihres ersten Haustieres? Und was war es für ein Tier?

Susie – eine Gans.

Erzählen Sie bitte einen Witz.

Die Frauenbeauftragte des Deutschen Bundestages schickt ein Rundschreiben an alle Bundesligavereine mit der Bitte, das heimische Stadion doch endlich mal nach einer Frau zu benennen. Der einzige Verein, der sich meldet, ist Schalke 04. Der Präsident teilt der Dame am Telefon stolz mit, dass er sich entschlossen habe, ihrem Wunsch nachzukommen. Hocherfreut fragt sie: „Wie soll das Stadion denn heißen? „Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion!“

Haben Sie „Ticks“ oder eigenartige Angewohnheiten?

Telefonitis (häufiges oder permanentes Telefonieren).

Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt eine Biografie über Ihr Leben schreiben müssten, was für einen Titel hätte das Buch?

„In keine Schublade passen!“

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