Wählergemeinschaft wünscht sich optische Verbesserungen am historischen Gebäude

UWG: Eine Uhr und Schriftzug „Wildeshausen“ für Bahnhof

Die Fassade des Wildeshauser Bahnhofes ist komplett saniert. Die UWG setzt sich dafür ein, dass eine neue Uhr installiert wird. - Fotos: dr

Wildeshausen - „Der Bahnhof ist ein sehr wichtiges Aushängeschild für unsere Stadt und sollte jeden Bahnreisenden einladen, unsere Stadt zu besuchen“, betont der UWG-Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge. Allerdings wünscht sich die UWG noch ein paar Verbesserungen am Gebäude.

Die Wählergemeinschaft hatte sich schon in der Vergangenheit für den Erhalt des damals noch sanierungsbedürftigen Bahnhofes eingesetzt. Nun sahen sich die Politiker im Rahmen eines Termins erneut vor Ort um und überlegten, was gemeinsam mit dem Eigentümer Frank Stöver noch getan werden könnte. Zudem, so die Einschätzung der UWG, sollte möglichst schnell auch die Sanierung des angrenzenden Nebengebäudes angegangen werden.

Als ersten Schritt hat Kolloge während der Sitzung des zuständigen Ausschusses für Stadtentwicklung angeregt, dass die Stadt eine neue Bahnhofsuhr anschafft, die in Abstimmung mit dem Eigentümer auf der Stadtseite des Gebäudes angebracht werden soll. Zugleich schlug Kolloge vor. dass auf Kosten der Stadt in die vorhandenen Stuckrahmen auf der Rückseite des Bahnhofsgebäudes wieder der Schriftzug „Wildeshausen“ geschrieben wird, damit für den Reisenden gut erkennbar ist, wo er sich befindet.

„Sowohl die Uhr als auch der Schriftzug sollen dabei dem historischen Charakter des Gebäudes angepasst sein“, ergänzte Kolloge seinen Antrag. „Wir sind schon von mehreren Bürgern angesprochen worden, dass an den Bahnhof doch wohl eine Uhr gehöre und meinen, dass diese ebenso wie der Ortsname am Bahngleis im Interesse der Stadt liegt und daher auch von der Stadt bezahlt werden kann“, betonte UWG-Ratsfrau Corinna Riedel-Seebacher in diesem Zusammenhang.

In den nächsten Wochen will sich die Wählergemeinschaft noch einmal mit Stöver treffen, um weitere Ideen für das Bahnhofsgebäude zu besprechen.

„Wir denken, wir sollten die Zukunft des Ensembles vonseiten der Stadt positiv begleiten und unsere Vorstellungen gemeinsam mit Herrn Stöver erörtern, anstatt hier immer öffentlich Konflikte heraufzubeschwören“, erklärt Kolloge mit Blick auf eine aktuelle Eingabe des fraktionslosen Ratsherrn Karl Schulze Temming-Hanhoff zur Rückübertragung des Grundstücks. - dr

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