Starkregen und Gewitter

Unwetter verursacht leichte Schäden in Wildeshausen

Der Blitz schlug an der Marinestraße ein.
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Der Blitz schlug an der Marinestraße ein.

Am Samstag hat es ordentlich geregnet und auch gewittert in Wildeshausen. Die Schäden in der Kreisstadt hielten sich aber in Grenzen, wie die Feuerwehr berichtet.

Das Unwetter am Samstag mit Gewitter und Starkregen sorgte für zwei Feuerwehreinsätze in Wildeshausen. Gegen 15.40 Uhr schlug der Blitz in ein Wohnhaus an der Marinestraße ein und beschädigte das Dach. Es war niemand zu Hause. Die genauere Erkundung ergab, dass sowohl das Dach als auch die gesamte elektrische Hausversorgung beschädigt wurden, heißt es im Bericht der Feuerwehr.

Der zweite Einsatz führte die Ehrenamtlichen an die Stettiner Straße. Wegen des Starkregens drohte ein Wasserschaden in einem Haus. „Aufgrund der baulichen Gegebenheiten und dem niedrigen Wasserstand auf dem Boden brauchten und konnten wir vor Ort nicht tätig werden“, so die Feuerwehr.

Feuerwehr im Dauereinsatz in Sandkrug

In Sandkrug in der Gemeinde Hatten standen die komplette Ortsdurchfahrt und eine Bahnstrecke unter Wasser. Mehrere Gebäude liefen voll, die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Offenbar konnte die Kanalisation die massiven Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Rund 30 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gingen in dem Ort nieder. Der Deutsche Wetterdienst gab für den Bereich sogar eine Sturzflutwarnung heraus, was äußert selten ist.

In Sandkrug drückte das Regenwasser aus dem Kanal auf die Straßen.

Auch in der Stadt Oldenburg liefen zahlreiche Straßenzüge voll Wasser. Besonders betroffen war der Stadtteil Ofenerdiek, wo zahlreiche Häuser meterhoch unter Wasser standen. Die Schäden sind hier noch nicht anzusehen, die Besitzer bemühten sich, wenigstens ihre Haustiere in Sicherheit zu bringen. Einige Holzhäuser sind wohl nach ersten Einschätzungen der Besitzer durch das Wasser völlig zerstört.

An anderer Stelle in der Stadt lief eine Baugrube voll, Sportanlagen standen völlig unter Wasser und auch hier liefen zahlreiche Keller voll. Die Feuerwehr wurde hier durch das Technische Hilfswerk unterstützt, die mit großen Pumpen die Unmengen an Wasser absaugten und über lange Schlauchleitungen aus dem Wohngebiet herausförderten, um die völlig überlastete Kanalisation zu unterstützten.

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