4000 Euro für Arbeit der Behindertenvertretung

Unterstützung für neues „Stadtforum“

Vorstand des Stadtforums: Mario Bögemann, Claudia Kwaschnowitz und Anke Hauenschild (v.l.) nach der Wahl im September. Foto: dr
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Vorstand des Stadtforums: Mario Bögemann, Claudia Kwaschnowitz und Anke Hauenschild (v.l.) nach der Wahl im September. 

Wildeshausen – „Wildeshausen und Menschen mit Behinderungen – das ist ein Thema, das zusammengehört“, formulierte es der Vorsitzende Walter Panschar im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Ordnung, Soziales und Familie prägnant und mit Blick auf die hier ansässige Diakonie Himmelsthür.

Daneben gibt es allerdings in Wildeshausen viele andere Menschen mit Assistenzbedarf, die ihre Rechte einfordern. „Ein Recht, das Ihnen zusteht. Es ist für uns noch ein weiter Weg bis zu einer barrierefreien Stadt“, betonte auch Günter Lübke (CDU) und sprach damit das neugründete „Stadtforum“ als Interessensvertretung für Menschen mit Behinderungen an. 

Der Vorstand, bestehend aus Mario Bögemann, Claudia Kwaschnowitz und Anke Hauenschild, stellte sich im Rahmen der Ausschusssitzung vor und formulierte das eigene Selbstverständnis. „Wir wollen die Barrierefreiheit in der Stadt voranbringen“, so Bögemann. Gleichzeitig sei es geplant, den Menschen mit Assistenzbedarf Hilfestellungen anzubieten, beispielsweise im Kontakt mit Krankenkassen. „Wir würden gerne eine Sprechstunde einrichten“, kündigte Bögemann an. So könne er beispielsweise mit einem eigenen Handy erreichbar sein. Denkbar sei es auch, ein Frühstück für Mitbürger mit und ohne Behinderungen zu veranstalten, um Berührungsängste abzubauen.

Die Ausschussmitglieder nahmen diese Pläne sehr wohlwollend zur Kenntnis und empfahlen, 4000 Euro in den Haushalt einzustellen, damit das „Stadtforum“ arbeiten kann. „Endlich ist es soweit“, betonte Ulrich Becker (SPD), und Arne Peters (FDP) ermunterte den Vorstand angesichts der Zustimmung im Ausschuss: „Ihr müsst die Hilfe von uns einfordern.“

Neben den Privatpersonen gehören zum „Stadtforum“ auch Institutionen. Derzeit Mitglied sind die Arbeiterwohlfahrt, die Diakonie Himmelsthür mit Verwaltung sowie Bewohnervertretung, das Rote Kreuz, die Lebenshilfe, die Norle sowie der Sozialverband VdK.

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