27. Mai bis zum 1. Juni

Vorsicht, Baustelle! Zusätzliche Maßnahmen nach Unfallserie auf A1

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Drei Tote und insgesamt fünf Verletze: Den Rettern bot sich Ende April auf der A1 bei Wildeshausen ein Trümmerfeld.

Stuhr / Wildeshausen - Menschliches Fehlverhalten – immer wieder führt es auf der viel befahrenen Autobahn A 1 zu schweren Unfällen mit Toten und Verletzten. Denn immer wieder fahren Lastwagenfahrer auf das Ende eines Staus vor einer Baustelle auf.

„Trotz der vorhandenen umfänglichen Maßnahmen zur Baustellenabsicherung, Kenntlichmachung und Stauwarnung“, gibt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zu bedenken. Eine besonders gefährliche Situation, weil zurzeit die Sanierung der Betondeckenfelder auf der A 1 zwischen dem Ahlhorner Dreieck und dem Dreieck Stuhr realisiert wird.

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„Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Oldenburg, und die zuständige Autobahnpolizei Ahlhorn haben daraufhin gemeinsame Überlegungen zur Entschärfung der Verkehrslage angestellt und Entscheidungen über ergänzende Maßnahmen hierzu getroffen“, teilt die Landesbehörde mit. Zur Einrichtung der nächsten Arbeitsstelle vom27. Mai bis zum 1. Juni  im zweistreifigen Abschnitt der A1 zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Groß Ippener in Fahrtrichtung Osnabrück installiert die Behörde zusätzliche Verkehrseinrichtungen. Ziel: Die Verkehrsteilnehmer – vor allem Lastwagenfahrer – für die Baustelle und mögliche Staus zu sensibilisieren. „Es werden mehrere Hinweistafeln aufgestellt, welche auf die zu erwartende baustellenbedingte Stausituation im weiteren Verlauf der A1 hinter dem Autobahndreieck Stuhr hinweisen“, heißt es in der Pressemitteilung. „Auf diese Tafeln werden zusätzlich LED-Wechselverkehrszeichen mit Warnleuchten installiert, die bei entsprechender Staulage vor der Arbeitsstelle aktiviert werden und blinken, so dass die Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber die Lkw-Fahrer, nochmals die eindringliche Empfehlung erhalten, die Autobahn 1 zu verlassen und die angebotene Umleitungsstrecke über die A 28 und A 29 zu nutzen.“ Polizei und Landesbehörde hoffen, dass viele Lkw-Fahrer dem folgen.

Die Polizei werde die Maßnahme entsprechend begleiten und das Verhalten der Verkehrsteilnehmer beobachten. „Gegebenenfalls kann sie auch weitere Maßnahmen ergreifen, um eine auflaufende Stausituation zeitweilig zu entschärfen“, erklärt die Landesbehörde.

Weiterhin werde im Vorfeld der jeweiligen Baustellen die zulässige Geschwindigkeit nochmals deutlich auf bis zu 60 km/h reduziert: „Die Geschwindigkeitsbeschränkungen werden durch die Polizei mittels Radarkontrollen überwacht. Zudem werden Abstandsmessungen im Vorfeld der Arbeitsstellen durchgeführt.“ Diese Maßnahmen sollen auch bei den noch folgenden Baustellen in Fahrtrichtung Osnabrück gelten, bis die Bauarbeiten voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen sind.

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