Drei Schwerverletzte

Drei Unfälle auf der A1: Drei Mal das Stauende übersehen

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Der Fahrer des Transporters wurde schwer verletzt.

Wildeshausen - Auf der A1 in Richtung Hamburg zwischen dem Ahlhorner Dreieck und Wildeshausen-Nord kam es am Mittwoch zu drei Unfällen - drei Mal wurde ein Stauende übersehen. Drei Menschen wurden schwer verletzt.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 10.24 Uhr auf der A1 zwischen Wildeshausen Nord und Groß Ippener. Ein 37-jähriger Sattelzugfahrer erkannte ein Stauende zu spät und fuhr auf einen Lkw auf. Durch den Aufprall wurde dieser in den Sattelzug eines 50-jährigen Fahrers geschoben. Dabei wurde der Tankauflieger beschädigt, so dass Hydrauliköl austrat und die Fahrbahn verunreinigte. Die Autobahn musste in der Folge an der Anschlussstelle Wildeshausen Nord Richtung Hamburg voll gesperrt werden. Etwa 12.000 Liter Hydrauliköl wurden umgepumpt und die Fahrbahn gereinigt. Verletzt wurde niemand, teilt die Polizei mit. Der Schaden wird auf circa 160.000 Euro geschätzt.

Durch die entstandene Vollsperrung staute sich der Verkehr bis Wildeshausen West in Richtung Bremen. Gegen 14.08 Uhr übersah der 26-jährige Fahrer eines Kleintransporters das Stauende, fuhr auf einen Sattelzug auf und schleuderte anschließend gegen das Auto einer 23-jährigen Frau. Der Tank des Sattelzugs wurde so stark beschädigt, dass etwa 500 Liter Diesel auf die Fahrbahn flossen. Die A1 musste daraufhin an der Anschlussstelle Wildeshausen West in Richtung Hamburg zu Bergungs- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden. Bei dem Unfall wurde die 23 Jahre alte Autofahrerin leicht und der 26-jährige Fahrer des Kleintransporters schwer verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 40.000 Euro, schätzt die Polizei. Durch Trümmerteile wurde zudem ein weiterer Sattelzug beschädigt. 

Die A1 gleicht einem Trümmerfeld.

Aufgrund der Vollsperrung staute sich der Verkehr nun zwischen dem Ahlhorner Dreieck und der Anschlussstelle Wildeshausen West. Gegen 14.55 Uhr übersah ein 37 Jahre alter Autofahrer offenbar das Stauende. Es kam zum Zusammenprall mit einem vor ihm fahrenden Lkw. Das Auto überschlug sich und blieb auf der Fahrbahn auf dem Dach liegen. Der 37-Jährige sowie seine 36-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden beläuft sich nach Schätzung der Polizei auf etwa 35.000 Euro. Die A1 in Richtung Bremen wurde in Höhe der Unfallstelle während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt. Die Vollsperrung der A1 in Richtung Bremen an der Anschlussstelle Wildeshausen West bestand bis etwa 19.30 Uhr.

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