Umfrage: Wie schützen sich die Wildeshauser vor einer Erkältung?

Von frischer Luft und der Bestrahlung mit Infrarot

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Jürgen Gans schwört auf Infrarot-Lampen.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Das Fieberthermometer am Bett, heiße Zitrone und Hustensaft auf dem Nachttischchen – Hauptsache es hilft. Eine Erkältungswelle greift derzeit wieder um sich. Auch in unserer Redaktion sind einige Kollegen „angeschlagen“. Was aber können wir machen, um uns gegen eine Erkältung zu schützen? Wir haben uns in der Wildeshauser Innenstadt Tipps geholt.

Jeden Nachmittag geht der 69-jährige Jürgen Gans mit seiner Ehefrau mindestens eine Stunde spazieren: „Frische Luft ist überaus wichtig. Außerdem gehe ich im Winter etwa jeden zweiten Abend in meine Wärmekabine, die mit Infrarotlampen versehen ist.“ Dadurch habe er seit etwa 15 Jahren keine Erkältung mehr gehabt. „Früher hatte ich häufig mit Nasennebenhöhlen-Entzündungen zu tun und Gliederschmerzen bei Erkältungen. Aber das ist seither alles vorbei.“

Mit der Infrarot-Bestrahlung fange er im September an: „Zuerst zehn Minuten. Und diese Zeit steigere ich dann bis hin zu einer Stunde.“ Kennengelernt habe er diese Methode während einer Kur: „Ich war so begeistert, dass ich mir die Infrarotlampen schon wenig später auf einer Messe in Bremen gekauft habe.“

Detlef Mentel (61) ist absolut kein Freund von Grippeschutzimpfungen. Aber auch er schwört auf viel frische Luft: „Außerdem mache ich täglich eine Nasenspülung mit einer Salzlösung. Und ich vermeide nach Möglichkeit größere Zusammenkünfte, bei denen ich viele Hände schütteln. muss“ Hinzu komme stetes Händewaschen nach Kontakten, da dadurch die Ansteckungsgefahr recht groß sei: „Sollte es mich einmal leicht erwischen – schlimme Erkältungen habe ich sehr selten – dann schwöre ich auf Schlaf und schwitzen sowie Nasenspülungen mit einer Meersalzlösung.“

Schon seit Jahrzehnten nimmt Heide Behrens die Grippeschutz-Impfungen wahr: „Wichtig ist für mich, dass ich viel Obst und Gemüse esse, regelmäßig frische Luft bekomme und mir häufig die Hände wasche.“ Ein Punkt sei auch, dass jeder die Sache locker angehe: „Wir sollten nicht schon im Vorfeld Angst haben, dass wir uns vielleicht anstecken könnten. Panik und Hysterie sind dabei völlig fehl am Platze.“

Karl-Heinz Senger (70) hat sich in diesem Jahr erstmals gegen Grippe impfen lassen: „Wichtig ist jedoch, dass sich die Leute warm anziehen sowie viel an der Luft sind und nicht in irgendwelchen überheizten Räumen sitzen. Ich hatte bisher so gut wie keine Erkältung. Ich gehe außerdem regelmäßig einmal pro Woche in die Sauna. Auch das hilft, vorzubeugen.“

Eine Frau die ihren Namen nicht genannt haben möchte hatte ein altes Hustensaft-Hausmittel parat, falls sich eine Erkältung einstellt: Eine große Zwiebel in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit Honig bedecken. Bei niedriger Hitze erwärmen, abkühlen lassen, in ein Glas füllen und in den Kühlschrank stellen. Bis der Husten nachgelassen hat, tagsüber alle 30 Minuten einen halben bis einen ganzen Teelöffel einnehmen.

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