Ulla Thien rückt als zweite Vorsitzende für Sabine Schütte nach / Schriftführer-Posten bleibt vorerst unbesetzt

TVD-Beiträge: Familien zahlen künftig mehr

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Vom Vorsitzenden Rudi Zingler (links) für langjährige Mitgliedschaft geehrt: Horst Wichmann, Edith Herchenröder, Guido Kleinadam, Gunda Evers, Reiner Spille, Wal-traud Schachtschneider und Lars Hoffmann (v.l.).

Dötlingen - Von Anja Nosthoff. Zwei personelle Veränderungen bestimmtenam Freitag die Jahreshauptversammlung des TV Dötlingen: Die erste betraf den Vorstand, in dem die bisherige Schriftführerin Ulla Thien die stellvertretende Vorsitzende Sabine Schütte in ihrem Amt ablöste. Aus der Fußballabteilung berichteten einige Spieler der ersten Herrenmannschaft von der Aufbruchstimmung unter dem neuen Trainer Hendrik Sandkuhl. Die anwesenden Mitglieder stimmten bei acht Enthaltungen außerdem der vom Vorstand vorgeschlagenen Beitragserhöhung zu.

„Sabine Schütte hat zum Jahresende ihren Posten als Turnwartin und zweite Vorsitzende aus persönlichen Gründen niedergelegt“, erklärte der Vorsitzende Rudi Zingler. „Wir danken ihr für ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Jahren“, bedankte er sich und schlug gleichzeitig Ulla Thien für beide Posten als Nachfolgerin vor. „Ulla arbeitet schon länger als Schriftführerin im Vorstand und leitet mehrere Gruppen in der Turnabteilung“, so Zingler.

Dass die Mitglieder der „Neuen“ ebenso viel Vertrauen schenkten wie der Vorstand, zeigte sich bei der einstimmigen Wahl. Für den nunmehr vakanten Schriftführer-Posten fand sich allerdings noch kein Nachfolger.

Unter den Höhepunkten des vergangenen Jahres erwähnte Zingler das Faschingsfest, das die Turnabteilung 2015 wieder ins Leben gerufen hatte. Beim Familiensportfest im September legten trotz des schlechten Wetters 26 Jugendliche und Erwachsene das Sportabzeichen sowie 19 Kinder das „Bambini“-Sportabzeichen ab. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der „Turngruppe 60+“ gab es im August eine Tagesfahrt an die Nordseeküste.

Die TVD-Tanzgruppe „Flipsides“ zeigte bei Festen wie dem Maibaumsetzen oder dem Erntedankfest ihr Können. Die „Street Girls“ nahmen sogar an der Deutschen Meisterschaft in Mannheim teil und belegten dort den dritten Platz.

Julian Eilers, Gerrit Schüler und Hendrik Schulz von der ersten Herrenmannschaft im Fußball berichteten von einer „Aufbruchstimmung“ unter dem neuen Trainer Hendrik Sandkuhl, der am 1. Januar die Nachfolge von Georg Zimmermann antrat. Letzterer hatte nach der halben Saison aufgehört. „Spieler, die unzufrieden waren, kommen wieder mit Freude zum Training“, ließen die Spieler wissen. Außerdem habe es Hendrik Sandkuhl geschafft, eine bessere Disziplin in die Mannschaft zu bringen. „Wir alle sind fest überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“

Schatzmeister Klaus-Dieter Ulrich argumentierte für eine Beitragserhöhung in einigen Bereichen. „Unsere Ausgaben übersteigen immer noch unsere Einnahmen“, sagte er. Und der Aufwand für die Übungsleiter werde sicherlich nicht weniger. Die Qualifikation der Übungsleiter mache die Qualität des Vereins aus. „Also müssen wir nochmal ran, auch wenn wir die Beiträge eigentlich nicht schon wieder erhöhen wollten.“

Bei acht Enthaltungen stimmten die Mitglieder für den Vorschlag. Für Passive und Kinder bis einschließlich acht Jahre ändert sich nichts. Letztere zahlen weiterhin 42 Euro im Jahr, aber die Altersgrenze wurde von zwölf auf acht Jahre herabgesetzt. Will heißen: Neun- bis Zwölfjährige zahlen nun – wie die Jugendlichen bis zum Erreichen der Volljährigkeit – 48 Euro im Jahr. Auch an dem Jugend-Beitrag wurde ansonsten nicht gerüttelt, ebenso nicht an den normalen Erwachsenen-Beiträgen. Teurer wird‘s für Familien: Diejenigen, die im Volleyball, Fußball oder Muskelaufbau aktiv sind, zahlen statt 120 nun 144 Euro. Im Bereich Fitness, Reha und Radsport beläuft sich ein Familienbeitrag nun auf 174 (vorher: 150) Euro – und im Fußballpunktspielbetrieb auf 198 (174) Euro. Außerdem kostet der Fußball-Punktspielbetrieb ab der ersten Kreisklasse für die Jugendlichen und Herren generell zwölf Euro mehr im Jahr. „Wir sind nach dem Verursacherprinzip vorgegangen“, erläuterte Ulrich. Aktuell zählt der TVD 694 Mitglieder (Vorjahr 745) bei 78 Beitritten und 129 Austritten.

Zingler hatte auch Ehrungen vorzunehmen. Ausgezeichnet wurden Horst Wichmann für 60-jährige, Guido Kleinadam für 40-jährige sowie Edith Herchenröder, Gunda Evers, Reiner Spille, Waltraud Schachtschneider und Lars Hoffmann für 20-jährige Mitgliedschaft.

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