Über Stock und Stein

NDR-Reporter wandern von Oldenburg nach Osnabrück 

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Matthias Schuch (links) und Daniel Sprehe gehen am Krandelbad vorbei.

Wildeshausen - Wie weit ist es von Wildeshausen nach Oldenburg? Die meisten würden wohl sagen, eine gute halbe Stunde je nach Fahrstil. Für die NDR-Reporter Matthias Schuch und Daniel Sprehe handelt es sich hingegen um einen Zwei-Tages-Trip. Im Auftrag ihres Senders wandern sie seit Montag von Oldenburg nach Osnabrück. Und am Dienstagmittag kamen die beiden in Wildeshausen an.

Von dort machten sie sich auf nach Aumühle, der Endstation des Tages. Bis Freitag wollen sie in Osnabrück sein. Ein kleiner Luxus ist erlaubt: Geschlafen wird zu Hause. An Tag zwei ihres Abenteuers sind Sprehe und Schuch schon einiges gewohnt. „Ich habe mir heute Morgen drei Blasenpflaster aufgeklebt“, berichtet Sprehe. Der 36-Jährige ist mit Smartphones bestückt und hält seine Kollegen im Sender von unterwegs auf dem Laufenden.

Ganz klassisch ist hingegen Schuch ausgerüstet. Mit einer Wanderkarte navigiert er das Duo entlang des Jadewegs von Oldenburg nach Wildeshausen und von dort auf dem Pickerweg weiter nach Osnabrück. Ein Kamerateam begleitet Schuch und Sprehe entweder im Kleinbus oder auf Klappfahrrädern.

Während ihres Trips treffen die Reporter immer wieder auf besondere Landschaften und interessante Menschen. „Das Barneführerholz bei Sandhatten war beeindruckend. So ein bisschen wie ein verwunschener Wald“, meint Schuch. Auch das Poggenpohlsmoor südlich von Ostrittrum faszinierte die Wanderer, die die Natur durch ihr langsames Vorankommen richtig auskosten können.

Dabei sind sie oft nicht alleine unterwegs. So stießen Schuch und Sprehe beim Huntedeich auf einen 70 Jahre alten Kanadier, der mit dem Rad von den Niederlanden bis nach Dresden gefahren war. Auf dem Rückweg hatte er sich allerdings verirrt. Doch die Reporter konnten helfen. Dadurch, dass ihre Reise auch im Fernsehen läuft, ist schon so mancher auf das Duo aufmerksam geworden. „Wir haben Karl-Heinz Senger aus Wildeshausen getroffen, der nach uns Ausschau gehalten hatte. Ein freundlicher, älterer Herr“, erinnert sich Sprehe. Man darf gespannt sein, wer dem Duo noch so alles über den Weg läuft. Schließlich geht es noch ein paar Tage über Stock und Stein. bor

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