Wildeshauser Golf-Club feiert 40-jähriges Bestehen / Jux-Turnier, Party und Tag der offenen Tür

Über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt

Übung am „Putting Green“: Carsten Löwenkamp, Glyn Morris, Jens Kuraschinski und Christel Zießler (von links).

Wildeshausen - Am Samstagabend standen ein Golf-Jux-Turnier und eine anschließende Party mit 140 Gästen auf dem Programm. Am Sonntag hat sich der Golf-Club Wildeshauser Geest anlässlich seines 40-jährigen Bestehens bei einem Tag der offenen Tür präsentiert. Zu den Gästen zählten neben der stellvertretenden Landrätin des Landkreises Oldenburg, Christel Zießler, auch Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski.

„Beim Golf kann ich wieder zur Ruhe kommen und zu mir selbst finden – das ist wahre Entschleunigung“, gab der Vorsitzende des Clubs, Carsten Löwenkamp, einen Einblick, warum ihn dieser Sport so begeistert. „Es gibt ein Sprichwort: Du kannst entweder denken, oder golfen“, fasste er zusammen. Das böte nur der Golfsport. Und dafür müsse niemand einen ganzen Tag investieren, es reichten auch schon eine oder anderthalb Stunden. Golf sei schon lange kein elitärer Sport mehr. „Hier spielen normale Leute“, unterstrich er. Das ließe sich hier jeden Tag wieder aufs Neue beobachten. „Wir konnten unsere Mitgliederzahlen nicht nur halten, sondern sogar moderat steigern“, berichtete Löwenkamp weiter. Gegenwärtig zählt der Verein mehr als 350 Mitglieder.

39 Golfbegeisterte hatten den Club im April 1978 gegründet. Die Anlage des Neun-Loch-Platzes geht auf das Engagement Georg Meyer-Spasches zurück. Zehn Mannschaften stellt der Verein in allen Altersklassen aktuell, von Kindern bis zu „80+“. 43 Turniere richten die Wildeshauser im Jahr aus. Bekannt ist das Areal über die Grenzen der Stadt hinaus, so der Vorsitzende weiter: Rund 400 Gastspieler jährlich unterstreichen das. Und nicht nur bei diesen, so Löwenkamp weiter – auch bei Ausflüglern, etwa Randwanderern, sei die malerische Anlage ein beliebter Anlaufpunkt. Doch nicht nur der Verein ist inzwischen 40 Jahre alt, auch seine Infrastruktur. „Damit meine ich vor allem das Gebäude“, so Löwenkamp weiter. Wenngleich der Club in den vergangenen Jahren 200 000 Euro in die gesamte Anlage investiert habe, stehe die Frage im Raum, wie das Clubhaus zu sanieren oder zu erneuern sei. Erste Gespräche mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises und dem Sportbund seien bereits erfolgt. Und auch mit der Stadt Wildeshausen werde er das Gespräch suchen.

Zießler lobte während ihrer kurzen Ansprache das „wunderschöne Areal“, auf dem man sich „rundherum wohlfühlen kann“. Golf sei auf dem Weg, ein Volkssport zu werden, lobte sie. Und er habe insbesondere jungen Menschen einiges zu bieten, neben der körperlichen Betätigung das Erlernen von Fairness und den Umgang mit „Fehlschlägen“ – und das „direkt vor der Haustür“. Dem Lob für die Anlage schloss sich Kuraschinski an. Er würdigte die Leistung des Clubs, insbesondere im Hinblick auf dessen Angebot für die Jugend. Auch auf die geplante Erneuerung des Clubhauses ging er ein. Über „das eine oder andere“, werde in der Zukunft zu reden sein, so der Bürgermeister. Dann schenkte er dem Verein einen Amberbaum. „Es freut uns, dass wir wahrgenommen werden“, bedankte sich Löwenkamp bei den Rednern. Er überreichte ihnen ein Fotobuch, das die 40-jährige Clubgeschichte illustriert.

Und damit es nicht nur bei der grauen Theorie blieb, übte Golf-Trainer Glyn Morris gleich ein paar Einloch-Schläge mit den Ehrengästen. Den Rest des Tages über bot der gebürtige Engländer für alle Interessierten stündliche Einführungen auf der „Driving Range“ an. Wer auf den Geschmack gekommen war, konnte im Anschluss mit einigen erfahrenen Golfern seine ersten Bahnen spielen. Soweit ließen Zießler und Kuraschinski es dann doch nicht kommen: Sie nutzen eines der Golf-Carts, um die Anlage näher zu erkunden.  J fra

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