Moderne und vielseitige Anlage

Mehrzweckfläche für Sportler entsteht am Krandelstadion

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Ein Sandhügel bietet die Möglichkeit für intensives Konditionstraining. Er soll noch begrünt werden.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Am Rande des Krandelstadions in Wildeshausen steht ein vielseitiger und moderner Mehrzweckplatz für Sportler vor der Fertigstellung. Bereits im August sollen große Teile nutzbar sein, die offizielle Eröffnung mit Party ist aber erst für kommendes Jahr geplant.

Dort, wo viele Jahre Tennisplätze vom Unkraut überwuchert wurden, befindet sich nun ein Areal, das nicht nur für Jugendzeltlager, Beachvolleyball- und Beachhandballturniere geeignet ist, sondern eine ideale Trainingsanlage für Hobby- und Leistungssportler bilden soll. Im September können die US-Soccer-Juniorinnen die Anlage nutzen, wenn sie sich einige Tage auf ihr Länderspiel im Krandel vorbereiten.

Nach Angaben von Krandelverwalter Wolfgang Sasse wird die rund 5000 Quadratmeter große Fläche zwar umzäunt, soll aber vielseitig für Sportler verfügbar sein. Derzeit installieren Arbeiter einer Fachfirma eine große Seilbahn für Kinder. Vor wenigen Tagen wurde ein riesiger Sandberg zusammengeschoben. Zwei Treppen dienen den Sportlern, um darauf ihre Ausdauer zu trainieren, ein Tunnel führt durch den Berg hindurch und dürfte Kinder begeistern.

„Wenn wir Sponsoren finden, möchte ich hier noch Bodentrampoline installieren und eine Rundlauf-Tischtennisplatte aufstellen. Demnächst kommen Slackline-Bänder und Findlinge, die sich zum Überspringen und für einen Parcours eignen“, sagt Sasse.

Derzeit wird im Eingangsbereich der Anlage eine Seilbahn für Kinder installiert.

Die Prunkstücke der Anlage werden jedoch die Rasenfläche und das Beachfeld sein. Der Rasen muss allerdings noch angesät werden, da Fertigrasen zu teuer kommt. „Dort kann nächstes Jahr Handball und Fußball gespielt werden“, kündigt Sasse an. „Aber die Fläche eignet sich auch für eine Nutzung als Zeltplatz.“

Demnächst installieren die Handwerker die Flutlichtanlage und eine Apparatur, um sich die Füße waschen zu können. In einem Lagerraum soll ein Wettkampfbüro eingerichtet werden, gleich nebenan steht ein weiterer Büroraum – alles mit Datenleitungen versehen. Der Platz hat eine Beregnungsanlage und einen Sanitärcontainer, der nach Bedarf auch an anderen Stellen in Wildeshausen aufgestellt werden kann. „Das wird hier einmalig schön“, schwärmt Sasse, der weiter nach Sponsoren sucht, um alle Ziele zeitnah zu erreichen. An den Kosten um die 150.000 Euro beteiligen sich der Landessportbund mit 35 Prozent und der Landkreis mit 25 Prozent. Die Stadt gibt 20 Prozent dazu, und den Rest finanziert der VfL Wittekind, der die Anlage als ideale Ergänzung zu den Sportplätzen nutzen kann.

Während sich eigentlich alles geändert hat auf dem ehemaligen Platz des Tennisvereins, ist eine große Tanne stehen geblieben. „Die hat Bestandsschutz“, so Sasse. „Sie wird zu Weihnachten angestrahlt, und dann feiern und grillen wir hier.“

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