Mittelstandsvereinigung ehrt Frank Stauga und sein Team mit Wirtschaftspreis

„Triumph“ für „Altes Amtshaus“

Hans-Werner Aschoff (l.) und Ingo Hermes (r.) gratulieren den Wirtschaftspreisträgern Nicolle und Frank Stauga.
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Hans-Werner Aschoff (l.) und Ingo Hermes (r.) gratulieren den Wirtschaftspreisträgern Nicolle und Frank Stauga.

Wildeshausen – Eine ungewöhnliche Laudatio und ein verdienter Wirtschaftspreisträger: Der ehemalige Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Oldenburg, Hans-Werner Aschoff, ehrte am Freitagabend im Hotel Gut Altona Frank Stauga, Inhaber des „Alten Amtshauses“ in Wildeshausen.

Er hielt die Ehrenrede in Reimen: „Ich sage es nun frei heraus / den Preis erhält ein altes Haus / das früher einem Amte / entstammte. / Es wird das ganze Team geehrt, / das stets im Service sich bewährt, / und allergrößten Dank gebührt /dem Kopfe, der das alles führt. / Ich bin sicher, ihr wisst es genau, da / gibt es nur einen, das ist Frank Stauga.“

Dem so Gelobten schlug großer Beifall der in diesem Jahr nur aus Mitgliedern der Mittelstandsvereinigung (MIT) bestehenden Versammlung entgegen, als er tief gerührt die Auszeichnung, die Skulptur „Triumph“, entgegennahm. „Ich war sehr überrascht und habe mich sehr gefreut“, sagte der 52-jährige Gastronom, der mit Ehefrau Nicolle gekommen war. Die Ehrung habe allerdings das gesamte Team verdient, das so gut mitgezogen habe. Stauga kündigte an, dass der „Triumph“ einen Ehrenplatz im Eingangsbereich seines Restaurants bekommen soll.

Frank Stauga ist treibende Kraft in der Wildeshauser Gastronomie

Das Paar war im Jahr 2012 aus Verden nach Wildeshausen gekommen. Staugas hatten das „Alte Amtshaus“ zunächst gepachtet und dann im Jahr 2015 erworben. Frank Stauga engagierte sich schnell in der Stadt, wurde Mitglied in der Mittelstandsvereinigung und im Handels- und Gewerbeverein. Er organisierte unter anderem mit weiteren Wirten den neugestalteten Weihnachtsmarkt mit Mittelaltermarkt. Auch von der Corona-Pandemie ließ sich Stauga nicht aus dem Konzept bringen.

Aschoff reimte: „Leicht hat es ein Gastwirt nie, / wenn er schließt in Pandemie. / Wenn ein Gasthaus schließen muss, / sind Waren dort im Überfluss. / Es lösten Staugas, still und leise, / das Problem auf ihre Weise: / boten nun die Speisen an, / kostenlos für jedermann, / die ,Tafel‘ ohne Angebot, / da halfen Staugas in der Not. / Ein Spendenkonto wurde eingerichtet, / und wie die Tafel mir berichtet, / hat das Amtshaus am Ende diesen / Spendenbeitrag an sie überwiesen.“

Aschoff verwies in seiner Laudatio auf weiteres Engagement Staugas. So, dass er in der Corona-Zeit Hutkonzerte mit Abstand organisierte, in einem Pilotprojekt im Landkreis die Luca-App testete und der benachbarten Alexanderkirche mehrmals seinen Biergarten für Gottesdienste zur Verfügung stellte. „Jeden Mitarbeiter achten, / als Familie sich betrachten, / ist das Motto, das ist die / Alte-Amtshaus-Philosophie“, reimte Aschhoff weiter. „Niemals hat man sich geziert, / war stets und immer engagiert.“

Frank Stauga hat weitere Pläne

Wie es sich für einen Wirtschaftspreisträger gehört, ruht sich Stauga nicht auf dem Erreichten aus. Der Gastronom führt in Verden die „Domschänke“ und hat den Schützenhof in Rechterfeld mit Saalbetrieb übernommen. „Und vielleicht auf lange Sicht: / Erwerb vom alten Amtsgericht“, spielte Aschoff auf die bald zum Verkauf stehenden ehemaligen Polizeigebäude an der Herrlichkeit an.

„Wir haben einen großartigen, allen bekannten Wirtschaftspreisträger“, freute sich der MIT-Vorsitzende Ingo Hermes. Er verwies darauf, dass die Mittelständler während der Coronazeit keine Unterbrechung bei den Geehrten hatte. Der Preisträger 2019, die Firma B&F Metallbautechnik, war kurz vor dem ersten Lockdown im Rahmen einer großen Feier nominiert worden. Der Besuch der Mittelständler beim Preisträger steht allerdings noch aus.

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