„Alexa“ auf hoher See

Kinderferienwoche der evangelischen Jugend mit 30 Teilnehmern

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Eifrig waren die Kinder und Teamer schon am Dienstag bei der Sache, als es darum ging, die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände für das „Traumschiff“ zu basteln.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Vom Kirchenschiff der Wildeshauser Alexanderkirche bis zum „Traumschiff Alexa“ war es nicht weit. Denn das hat im Rahmen der 16. Kinder-Ferienwoche neben dem Remter angelegt, um aufgerüstet zu werden, damit es schon bald in See stechen kann. Aus fernen Ländern und von hoher See sollen einige Geschichten mitgebracht werden, die am Freitag, 30. Juni, ab 18 Uhr in der Kirche präsentiert werden.

Mit dabei sind 30 Mädchen und Jungen von acht bis zwölf Jahren sowie eine 14-köpfige Mitarbeitercrew (Teamer), die seit Dienstag damit beschäftigt sind, die „Alexa“ seetüchtig zu machen und aufzurüsten. Immer wieder gibt es Absprachen mit Kapitän Johannes Kretzschmar-Strömer (Diakon), damit alles an seinem Platz liegt und nichts vergessen wird.

Kuchenbäckerei auf dem Schiff zwingend erforderlich

In verschiedenen Workshops, die auch am Mittwoch noch laufen, werden zahlreiche Elemente und Aktionen erstellt, mit denen die Gäste auf dem „Traumschiff“ unterhalten werden sollen. Denn auch zur Präsentation werden die Besucher aufs „Schiff“ gebeten. „Natürlich wollen wir noch nicht zu viel verraten, aber ich gehe davon aus, dass wir auch auf einige gefährliche Wesen aus der Unterwasserwelt und vielleicht auf den Klabautermann treffen, die wir natürlich mit nach Wildeshausen bringen wollen“, so Kretzschmar-Strömer.

Als Erstes war die Kombüse eingerichtet, sodass die Kinder schon am Dienstag darin kochen und sich so erstmals selbst versorgen konnten. Zudem gibt es auf dem Schiff eine Kuchenbäckerei. Auch von diesem Ergebnis konnte sich die komplette Mannschaft am Dienstag überzeugen.

Kinder bauen ein Kasino auf die „Alexa“

Ihr Glück können die Besucher auch in einem Spielkasino mit riesigen Loriot-Karten versuchen. „Ein Kasino-Abend gehört auf einem Traumschiff eben dazu“, waren sich die Kinder und Teamer einig. Andere Workshops befassen sich mit dem, was es unter Wasser zu sehen gibt, sowie mit dem fernen Land Japan, das ebenfalls angesteuert werden soll. Nicht zu vergessen der Musical-Abend unter dem Motto „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttert“, der von Stabpuppen gestaltet wird.

Zum zweiten Mal ist die 17-jährige Julia Boeckler als Teamer dabei: „Das ist eine tolle Sache, mit den Kindern etwas auf die Beine zu stellen. Wir haben alle unseren Spaß daran.“ Sehr schön sei, dass es ein Ziel gebe, für das diese ganzen Sachen hergestellt werden: „Das ist eben die Präsentation. Es ist doch viel besser, etwas zu bauen, an dem sich auch andere erfreuen können, als wenn es einfach wieder weggeworfen wird.“ Auch das Einüben der verschiedenen Spielszenen sei überaus interessant.

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