Golferlebnistag lockt Neugierige mit Show auf 35 Hektar großen Platz in Spasche

Trickgolf und Schnupperangebote

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Golf-Trainer Glyn Morris und sein siebenjähriger Assistent Maximilian unterhielten die Besucher des Golferlebnistags mit einer kurzweiligen Trickgolf-Show.

Wildeshausen - Beim Golfen ist fast alles möglich – das jedenfalls ist das Credo vom neuen Trainer des Golfclubs Wildeshauser Geest. Der Golf-„Professional“ und gebürtige Engländer Glyn Morris ist seit Januar in Wildeshausen tätig. Während des Golferlebnistags am Sonnabend unterhielt er die Besucher mit zwei kurzweiligen Trickgolf-Shows, bei denen er die Bälle nicht nur im Sitzen, Knien, vom Stuhl oder vom Schreibtisch aus schlug. Sein siebenjähriger Assistent Maximilian hatte dabei auch so manche Mutprobe zu bestehen.

Die Shows gehörten zu den Highlights des Golferlebnistags, bei dem unter anderem auch Putting-Wettbewerbe für Besucher, Platzrundfahrten mit dem Golfcart sowie ein Spieleparcours der Jugendabteilung lockten. Den ganzen Tag über konnten die Besucher außerdem selbst einmal das Golfen ausprobieren und sich bei den Vereinsmitgliedern rund um den Sport informieren.

Petra Köcke, die vor Kurzem nach Wildeshausen gezogen war, nutzte das Angebot gerne. „Ich interessiere mich für Golf, weil das ein Sport ist, für den ich keine Halle brauche – und in dem ich mein eigenes Tempo bestimmen kann“, erklärte die Rentnerin, die während des Golferlebnistages die Gelegenheit nutzte, um die Grundlagen dieses Sports kennenzulernen. „Ich habe gedacht, ich schnappe mir einen Schläger und lege gleich los“, sagte die Neu-Wildeshauserin lachend. „Aber das habe ich mir wohl doch ein bisschen zu einfach vorgestellt. Bevor man startet, gibt es doch einige Dinge zu beachten“, berichtete sie von ihren neuen Erkenntnissen. Bald jedoch schon wurde sie von einem hilfsbereiten Vereinsmitglied geduldig an ihr erstes Einlochen herangeführt. Nicht nur von ihrem Erfolg zeigte sie sich begeistert, auch der Sport sagte ihr durchaus zu. „Hier ist man mitten in der Natur. Eine tolle Umgebung“, schwärmte sie.

Eindrucksvolle Platzpflegemaschinen

Eindrucksvoll war auch die Präsentation der Platzpflegemaschinen. „Mit denen sorgen wir für den unterschiedlich kurzen Schnitt der verschiedenen Golfflächen“, erklärte Greenkeeper Dennis Mintgen. Rund ums Loch dürfen nur 0,8 bis 0,9 Zentimeter stehen, „Vorgrün“, „Semi-Rough“ und „Fairway“ haben dagegen in dieser Reihenfolge jeweils etwas längere Schnitthöhen. Insgesamt drei Vollzeit-Greenkeeper sind für die Pflege des insgesamt 35 Hektar großen Golfplatzes zuständig.

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