Es soll eine neue Wildeshauser Mischung geben / Wer hat Ideen?

„Tres Hombres“ suchen Kaffeename

Bringen Wildeshauser Kaffeemischungen auf den Markt und suchen einen geeigneten Markennamen: Dennis Böseleger, Oliver Einemann und Johannes Lenzschau (v.l.).
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Bringen Wildeshauser Kaffeemischungen auf den Markt und suchen einen geeigneten Markennamen: Dennis Böseleger, Oliver Einemann und Johannes Lenzschau (v.l.).

Wildeshausen – Wenige Jahre hatte Wildeshausen mit dem „Kaffee Tiefschwarz“ seine ganz besondere Bohne, die viele Menschen begeisterte. Die spezielle Mischung ist vom Markt verschwunden, was nicht nur viele Kaffeetrinker bedauern, die regionale Produkte bevorzugen.

Auch die Inhaber des Kaufhauses Schnittker am Markt, Johannes Lenzschau, von Euronics XXL, Dennis Böseleger, und dem E-Center, Oliver Einemann, finden es schade, dass die Wildeshauser Röstung nicht mehr angeboten wird. „Wir haben noch immer regelmäßig Nachfragen, obwohl es den Kaffee seit einem Jahr nicht mehr gibt“, sagen die drei Geschäftsinhaber. „Die Leute wünschen sich einfach mehr regionale Produkte im Angebot.“

Auf der Suche nach einem neuen Röster

Aus diesem Grund beschlossen Einemann, Lenzschau und Böseleger, einen geeigneten Ersatz zu finden und eine neue besondere Wildeshauser Kaffeemischung ins Leben zu rufen. Die drei haben sich gerade in der Zeit des Lockdowns immer mal wieder gegenseitig geholfen und wollen in der Kreisstadt miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. „Ein Zeichen dafür, dass die Innenstadt und die Geschäfte am Westring nicht Konkurrenten sind, sondern sich durchaus ergänzen können“, erklärt Lenzschau, der auch Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins Wildeshausen ist.

Einemann knüpfte schließlich den Kontakt zur Firma „de koffiemann“ in Lilienthal. Das Unternehmen ist eine Privatrösterei, die seit zehn Jahren aktiv ist und eine lange Erfahrung im Kaffeehandel hat. „Die Bohnen werden dort langsam und schonend in der Trommel geröstet“, erklärt der E-Center-Inhaber, warum seine Wahl auf das familiengeführte Unternehmen in der Nachbarschaft fiel. Zudem unterstütze die Rösterei nachhaltige Projekte in den Herkunftsländern der Kaffeebohnen.

Bis in die Nacht getestet

„Wir haben uns den Betrieb angeschaut“, erzählt Böseleger. „Und dann haben wir sehr lange verschiedene Mischungen getestet, um die speziellen Kombinationen für den Wildeshauser Kaffee zu finden.“

„Die gelungene Mischung macht es am Ende“, bestätigt Lenzschau. Weil die drei Männer aus Wildeshausen so intensiv bei der Sache waren, tauften die Röstereimitarbeiter die ausgetüftelten Kaffeespezialitäten zunächst mit „Tres Hombres“. Doch Lenzschau, Einemann und Böseleger möchten gerne einen ganz unverwechselbaren Namen finden. Dieser soll am besten deutlich machen, dass es sich um Produkte ausdrücklich für Wildeshausen handelt.

Derzeit steht auf den drei Mischungen „Wildeshauser Kaffeezeit“ (100 Prozent Arabica), „Wildeshauser Crema“ (intensiv und cremig) sowie „Wilde Bohne“ (Espresso). Sie sollen in verschiedenen Produktgrößen mit ansprechenden Verpackungen angeboten werden.

„Vielleicht finden die Wildeshauser ja noch andere passende Namen“, hoffen die drei Geschäftsleute, die ihre Produkte nun möglichst schnell fertigstellen wollen, um sie in ihren Läden zum gleichen Preis anbieten zu können.

Wer findet einen guten Namen?

Wer gute Ideen für einen Namen hat, kann sie per E-Mail an redaktion.wildeshausen@kreiszeitung.de senden oder den Beitrag auf der Homepage der Kreiszeitung sowie in den sozialen Netzwerken kommentieren. Wer einen schönen Namen findet, der auch Böseleger, Einemann und Lenzschau gefällt, wird von den Händlern mit einem Präsentkorb voller regionaler Produkte aus Wildeshausen belohnt.

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