Wildeshauserin stirbt im Alter von 83 Jahren

Trauer um Clara-Maria Iken-Becker

Clara-Maria Iken-Becker

Wildeshausen - Seit fast 25 Jahren engagierte sich Clara-Maria Iken-Becker aus Wildeshausen für sterbenskranke Menschen. Sie gehörte zu den Mitbegründern der Hospizhilfe und war bis 2010 deren zweite Vorsitzende. Am 4. August starb sie im Alter von 83 Jahren.

Iken-Becker wollte Sterbenden einen würdevollen Abschied ermöglichen. Schon 1992 absolvierte sie eine Suchthilfe- und Hospizausbildung. Diese Ausbildung wiederholte sie 1998 noch einmal, um ihre ehrenamtliche Arbeit noch kompetenter und unter den neuen Erkenntnissen und den sich verändernden Bedingungen so gut wie möglich durchführen zu können. Im Rahmen der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am Jahr 2014 lobte Landrat Carsten Harings ihr Engagement, das viele Jahre Kranken und Sterbenden sowie deren Angehörigen und Freunden Unterstützung gegeben habe. Mit ihrem großen Einsatz habe sie ein Gegengewicht zur Apparatemedizin, der menschliche Zuwendung kaum möglich sei, gesetzt.

Bereits im Jahr 2009 hatte Iken-Becker den erstmals verliehenen Ehrenamtspreis der Stadt Wildeshausen erhalten. Als beratendes Mitglied des Hospizvereins engagierte sie sich in den vergangenen Jahren trotz des hohen Alters jeden Heiligabend bei einer Feier im Alexanderstift, um alleinstehenden Menschen ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen.

Die Trauerandacht zur Urnenbeisetzung ist am Montag, 15. August, um 14 Uhr in der Friedhofskapelle Wildeshausen. Es schließt sich ein Requiem in der Pfarrkirche St.-Peter an. Anstelle von Blumen und Kränzen bitten die Angehörigen im Sinne Iken-Beckers um eine Zuwendung zugunsten der Hospizhilfe Wildeshausen. 

dr

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