Traditioneller Weihnachtsbasar der Wildeshauser Hauptschule

Von Crêpes bis zur Fühlbox

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Leckere Crêpes wurden vor Ort zubereitet.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Ob leckere Crêpes oder warme Getränke, ob weihnachtliche Deko-Artikel oder Ware von der Schülerfirma „Der Fair(n)e Laden“ – in der Wildeshauser Hauptschule war gestern alles zu haben. Traditionell stand dort am letzten Tag vor den Ferien der Weihnachtsbasar auf dem Stundenplan.

Als Gäste konnte Schulleiterin Dorit Hielscher neben einigen Eltern auch Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski und den Regierungsschuldirektor Wolfgang Schwarberg begrüßen, die sich überrascht davon zeigten, was die Jugendlichen auf die Beine gestellt hatten. „Das ist Jahr für Jahr wirklich eine tolle Sache“, so der Bürgermeister. Der Basar sei ein Zeichen dafür, dass sich die Schüler viele Gedanken machen.

Das sah auch Hielscher so: „Allerdings war die Zeit in diesem Jahr etwas knapp, da die Herbstferien recht spät zu Ende waren.“

Viel Einsatz und Engagement bescheinigte Schülersprecher Shqipron Stublla seinen Mitschülern: „Sämtliche Klassen waren wieder mit viel Spaß bei der Sache und haben einiges angeschoben.“ Das sei zweifels-ohne ein klarer Beweis dafür, dass der Zusammenhalt in der Schule sehr gut ist: „Einige der Schüler haben sogar im Hauswirtschaftsunterricht gebacken, um den Kuchen heute anbieten zu können.“

In der Tat musste gestern niemand hungern, an vielen Ständen gab es kleine Leckereien. Nicht zu vergessen die Geschenkeanhänger, Teelichter oder Sternschnuppen, die als Last-Minute-Geschenke guten Absatz fanden. Wer mochte, konnte sich im „World-Café“ der Sprachlernklasse niederlassen, um Kaffee zu trinken. Kleine Gewinne gab es bei den Fühlboxen. Wer fünf Dinge ertasten konnte, die sich darin befanden, hatte gewonnen.

Zahlreiche Preise gab es wieder bei der Tombola zu gewinnen. Hauptpreis war eine Armbanduhr. Einige Schüler waren im Vorfeld durch die Stadt gezogen, um bei den Geschäftsleuten Preise zu akquirieren. Dafür hatten sie ein offizielles Schreiben von der Schulleitung bekommen, dass sie berechtigt sind, für den Weihnachtsbasar Preise entgegenzunehmen.

Für musikalische Unterhaltung sorgten die Saxofon-AG unter der Leitung von Steffen Akkermann sowie Klaus Klepin am Klavier. „Ich bin vor drei Jahren in den Ruhestand gegangen, aber lasse es mir nicht nehmen, während der Feier hier zu spielen“, so Klepin. Sein Können stellte zudem Rapper „KB-One“ (Sebastian Borde) mit einigen Stücken unter Beweis.

Der Erlös des Basars kommt zu 50 Prozent der Schülervertretung zugute. Die andere Hälfte wird nach den Ferien für einen guten Zweck gespendet.

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